Mit 220 km/h in 70-Zone Raser nach Instagram-Posting ausgeforscht

20-Jähriger war mit 220 km/h in Tempo 70-Zone unterwegs.

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Nach einem Instagram-Posting hat die Polizei in Amstetten einen Raser ausgeforscht. Der 20-Jährige war laut einem Bericht der "Niederösterreichischen Nachrichten" ("NÖN") mit mehr als 220 km/h in einer Tempo 70-Zone unterwegs. Eine Führerscheinabnahme habe es nicht gegeben. Die Lenkerberechtigung sei dem jungen Mann schon vor einiger Zeit entzogen worden: wegen Schnellfahrens.

Laut "NÖN" hatte der 20-Jährige einen BMW der 7er-Serie am Ostermontag spätabends in Amstetten auf der B1 stadtauswärts gejagt. "Er filmte mit dem Handy dabei noch den Tachometer seines Autos. Der kletterte auf über 220 km/h", so die Wochenzeitung. Und weiter: "Der junge Mann war offenbar so stolz auf seine rasende Fahrt, dass er das Video auch gleich noch auf Instagram stellte. Das hatte allerdings Folgen, die er zuvor offenbar nicht bedacht hatte: Die Polizei wurde nämlich auf ihn aufmerksam."

Hinweis aus der Bevölkerung

Jetzt muss sich der 20-Jährige wegen Raserei verantworten. Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner bestätigte laut ORF Niederösterreich, dass die Exekutive nach einem Hinweis aus der Bevölkerung auf das Video aufmerksam geworden sei und den 20-Jährigen in der Folge ausgeforscht habe.

Kommentare (6)

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DukeNude
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und keiner

schreibt über den armen BMW, der gejagt wurde. Wo ist der Aufschrei des Tierschutzvereines? Erinnere mich gerade an dieses gemeine Stiertreiben in Spanien, wo das als Volksport dient. Ich hoffe, dem BMW geht's gut! Was auch immer das für ein Tier ist.

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alwin
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Abgasmanipultion

Vielleich werden BMW Fahrzeuge wegen Abgasmanipulationen gejagt!

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mEmeinesErachtens
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Hier reicht die StVO mit allen gesetzlichen Bestimmungen nicht aus.

Nichts Neues sondern nur Altbewährtes. Nach dem Rechtsprinzip können aneinanderfolgenden Übetretungen "einzeln" mit dem Höchstmaß geahndet werden. Zusätzlich ist hier der Verdacht einer strafrelevanten Straftat gegeben. Eine Gemeingefährdung scheint hier vorhanden zu sein. Derartige Raser, ob Inänder oder Ausländer gehören im vollen Ausmaß der betreffenden Gesetze abgestraft.

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CuiBono
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Endlich Gesetzgebung ändern

Wenn KfZ SO vorsätzlich gemeingefährdend verwendet werden oder auch (anderen) kriminellen Taten dienen, werden sie zur Waffe. Solche sind gerichtlich einzuziehen und zu Gunsten der Staatskasse zu verwerten.
Punkt aus.

Ich bin sicher, da hören sich die Rasereien diverser Vollkoffer ganz schnell auf und die Strassen werden ein wenig sicherer für den Rest der Verkehrsteilnehmer.

Funktioniert in anderen Ländern übrigens tadellos.

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mEmeinesErachtens
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Inhaltliche Zustimmung.

Die Beschlagnahme ist aber nur dann möglich, wenn der Lenker und Eigentümer den Zahlungen betreffend der Strafbescheide im Verwaltungs- und Strafrechtsverfahren nicht nachkommt.

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Carlo62
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In jeder Hinsicht...

..."dümmer als die Polizei erlaubt".

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