ObertauernBub warf Schneebälle auf Autos: Mann zerrte Kind zur Polizei

Weil ein elfjähriger Bub Schneebälle in Richtung mehrerer vorbeifahrender Autos geworfen hat, ist ein 54-jähriger Oberösterreicher ausgerastet.

Sujetbild © APA
 

Der 54-jährige Oberösterreicher beobachtete im Salzburger Wintersportort Obertauern das bei einem Hotel stehende Urlauberkind aus Deutschland, das Schneebälle warf, ging kurzerhand zu dem Burschen und packte ihn am rechten Arm.

Dann zerrte er den Elfjährigen gegen seinen Willen und ohne dessen Eltern zu verständigen zur Polizeistation Obertauern, um ihn anzuzeigen. Die Aktion ging freilich nach hinten los. Denn nun ermittelt die Polizei gegen den 54-Jährigen aus dem Bezirk Braunau nicht nur wegen Freiheitsentziehung, sondern auch wegen Körperverletzung: Der Bub wurde bei dem Vorfall nämlich leicht am Unterarm verletzt.

Laut Auskunft der Polizeiinspektion Obertauern hat das Kind mit den Schneebällen übrigens kein Auto getroffen. Auch der Oberösterreicher war kein Ziel des Elfjährigen gewesen.

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Danke für Ihr Verständnis.

turkequattro
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Jeder

Autofahrer der wegen eines Schneeball sein Auto verreissen würde soll schleunigst seinen Führerschein abgeben, und diese was wäre wenn den Teufel an die Wand Malerei kann man sich sparen , ein Kind ist ein Kind fertig, darauf hinweisen das das nicht richtig war fertig

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eadepföbehm
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Fetisch Auto

Wenn dem Fetisch Auto Gefahr droht, brennen leider immer noch bei vielen die Sicherungen durch.

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Feja
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Traurig..

Wenn man mit 54 Angst vor Kindern hat. Oder was hat er gedacht, dass die Polizei da machen kann?
Vielleicht hätte es auch von pädagogischer Sicht aus mehr Wirkung gezeigt, wenn er dem Bub erklärt hätte, dass er die Schneebälle wo anders hinwerfen soll um niemanden zu gefährden. Dann hätte der 11jährigr auch was brauchbares daraus gelernt.
So war der Lerneffekt eher dahin, dass es Erwachsene gibt die sich auch nicht unter Kontrolle haben.
Unfassbar wie weit wir uns schon von gesundem menschlichen Miteinander entfernt haben.
In anderen Kulturen gibts noch das Bewusstsein, dass es für die Erziehung eines Kindes ein ganzes Dorf benötigt. Bei uns schreien die „Dorfbewohner“ lediglich nach der Polizei und die Allgemeinheit wundert sich darüber wie es sein kann, dass sich Jugendliche heutzutage nicht benehmen können.

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Nora
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Strafe?

Für wen bitte? Das Kind bewirft vorbeifahrende Autos mit Schneebällen - nicht auszudenken was da passieren kann! Richtig gehandelt! Strafe für die Eltern ist angesagt wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht!

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Eyeofthebeholder
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@Nora: Erzähl: WAS kann denn passieren,

wenn ein Auto von einem Schneeball getroffen wird?!?

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Leberknoedel
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Na, eben nicht

Da geht man hin zum Kind und macht es auf sein Fehlverhalten aufmerksam.
Wenns nicht aufhört ruft man die Polizei und man zerrt das Kind nicht mit Gewalt mit sich. Niemals!
Weder zur Polizei noch in weiße Busse!

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Zeitgenosse
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Hoffentlich eine ordentliche

Strafe für den grantigen Knochen, ein spielendes Kind zur Polizei zu zerren, zeugt von einen kalten Typen.
Den will ich nicht einmal als Erwachsener begegnen, die Eltern sollten sich einen guten Anwalt nehmen!!!

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otto der große
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Zeitgenosse

lieber Zeitgenosse wenn ein Autofahre wegen der Schneebälle sein Auto verrissen hätte und dort vielleicht eine Mutter mit einem Kinderwagen niedergestoßen und verletzt oder sogar getötet hätte was dann. Natürlich wäre es besser gewesen die Polizei zu informieren, nur die würde wieder sagen noch nichts basiert wir kommen erst wenn etwas basiert ist .
Eigentlich müsste man die Eltern zur Rechenschaft ziehen,
man sollte schon so viel sein seinen Kindern so zu erziehen das so etwas gefährlich ist.

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Eyeofthebeholder
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@otto der große: Wer wegen eines Schneeballs sein Auto verreißt

ist prinzipiell nicht zum Führen eines KFZ geeignet.

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Zeitgenosse
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Alle Eltern

erziehen ihre Kinder und Kinder sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen, so habe ich es in der Fahrschule gelernt.
Aber ein Kind schleppt nicht weg egal wohin, er hätte nach den Eltern fragen können.
Wir alle waren Kinder und es ist erfrischend, dass es noch Kinder gibt die Schneebälle formen und nicht nur noch virtuell und auf ein Display starren.
Wo kämen wir hin wenn Fremde unsere Kinder einfach mitnehmen bzw. zerren.

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