NiederösterreichGroßvater hantierte mit Jagdwaffe: Enkel angeschossen

Der 87-Jährige aus Oberndorf an der Melk (Bezirk Scheibbs) dürfte übersehen haben, dass sich noch eine Patrone im Lauf befand.

© APA/BARBARA GINDL
 

Ein 19-Jähriger ist am Donnerstag von einem Projektil aus der Jagdwaffe seines Großvaters getroffen und verletzt worden. Der 87-Jährige aus Oberndorf an der Melk (Bezirk Scheibbs) dürfte übersehen haben, dass sich noch eine Patrone im Lauf befand. Beim Entspannen der Waffe löste sich ein Schuss. Die Kugel ging laut "NÖN"-Bericht durch die Tür und traf den Enkel, der sich im Nebenzimmer befand.

Laut Polizei wurde der verletzte Bursche mit dem Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Dort habe man rasch Entwarnung geben können. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich gewesen. Der 19-Jährige sei relativ glimpflich davon gekommen, hieß es von der Exekutive gegenüber der "NÖN". Der 87-jährige Großvater wurde angezeigt.

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Danke für Ihr Verständnis.

tannenbaum
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Unglaublich,

das man mit 87 Jahren noch einen Jagdschein besitzen darf! Hoffentlich nehmen sie ihm den Schein wenigstens jetzt weg!

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CuiBono
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Alter Jägerspruch

"Wenn der Teufel es will, geht auch ein Besenstiel los."

Da hat der Großvater nochmal Glück gehabt.
Torbergs Tante Jolesch passt da ganz gut:
"Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist."

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hbratschi
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er dürfte halt...

...mit seinen jugendlichen 87 schon ein wenig tattrig, aber nichtsdestotrotz ein "tapferer" waidmann, sein. gnade allen, die sich in seine nähe wagen. egal ob reh, hund, katz, frau oder eben enkel. waidmannsheil...

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