Frühlingsbeginn um 11.28 Uhr Der Frühling hat begonnen

Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmer und die ersten Blumen strecken ihre Köpfe aus der Erde: Um 11.28 Uhr hat der Frühling begonnen.

Heute beginnt der Frühling  - und das mit dem richtigen Wetter
Heute beginnt der Frühling - und das mit dem richtigen Wetter © Steiermark Tourismus
 

Für den astronomischen Frühlingsbeginn heute, Montag, müssen sich die Österreicher nicht mehr so warm wie am Wochenende anziehen. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) werden die Temperaturen bereits zum Wochenbeginn deutlich ansteigen. Ansonsten ist für die nächsten Tage Sonne, aber auch die eine oder andere Störung einzuplanen.

In Detail nimmt der Hochdruckeinfluss am Montag zu, das Wetter beruhigt sich weiter. Von Salzburg bis zum Burgenland halten sich aber noch einige Restwolken, im Bergland kann es zunächst ein wenig regnen. Im Tagesverlauf scheint aber immer öfter die Sonne. Im Westen und Süden überwiegt generell der Sonnenschein. Der Wind weht in der Nordhälfte anfangs noch mäßig bis lebhaft aus West, am Nachmittag lässt er dann nach. Die Frühtemperaturen liegen je nach Wind bei drei bis elf Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 14 bis 20 Grad.

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Frühlingsbeginn

Astronomisch wird der Frühling auf der Nordhalbkugel durch die erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Kalenderjahres festgelegt. Heuer ist das der 20. März um 11.20 Uhr MEZ.

Der meteorologische Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel ist am 1. März. So werden jeweils drei Monate den Jahreszeiten zugeordnet. Dezember, Januar und Februar sind die Wintermonate, der Frühling umfasst – meteorologisch gesehen – die Monate März, April und Mai. Auf diese Weise können Statistiken (wie etwa Monatsmittelwerte) und Klimavergleiche leichter erstellt und verglichen werden.

Phänologisch teilt sich der Frühling in Mitteleuropa in drei Phasen: 

  • Vorfrühling: Vom Blühbeginn der Schneeglöckchen und der Haselnuss, bis die Salweidenkätzchen pollengelb sind.
  • Erstfrühling: Vom Blühbeginn der Forsythie und Laubaustrieb der Stachelbeere bis zum Blühbeginn der Birnbäume.
  • Vollfrühling: Vom Blühbeginn der Apfelbäume und des Flieders bis zum Blühbeginn der Ebereschen und des Wiesenfuchsschwanzes.

Am Dienstag ziehen einige Wolkenfelder durch, vor allem in der Westhälfte. Dennoch ist es überwiegend freundlich und nach Osten und Süden zu auch länger sonnig. Abends steigt im westlichen Bergland die Schauerneigung etwas an. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Süd bis West. An der Alpennordseite ist es leicht föhnig. Von drei bis acht Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf 14 bis 20 Grad.

 

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Am Mittwoch bietet die erste Tageshälfte oft trübes Wetter, dazu ist zeitweise mit Regen und Schauern zu rechnen. Am ehesten trocken bleibt es im Südosten und äußersten Osten. Am Nachmittag wird der Regen seltener und die Wolken lockern langsam auf, sodass sich gebietsweise noch die Sonne blicken lässt. Ganztägig trüb ist es im Südwesten sowie im Norden. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.000 und 1.700 Metern Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost. In der Früh zeigt das Thermometer drei bis zehn Grad, tagsüber sieben bis 16 Grad.

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Bei Karl Maderbacher in Miesenbach auf 820 Meter kommt der Frühling offensichtlich etwas später. "Und wenn dann die Nordströmung Schnee über die Fischbacher Alpen weht gibt’s an Kampf Winter gegen Frühling", sagt Maderbacher.

Karl Maderbacher

Die ersten fleißigen Bienen holen sich Nektar an den Frühlingsblumen.

Rosi Loder

Dieser Stieglitz genießt die Sonnenstrahlen.

Josef Kleinhappel

Ein Zaunkönig beim Frühlingsputz.

Josef Kleinhappel

Nahaufnahme

Josef Kleinhappel

Hier genießt jemand ein Frühlingsbad.

Josef Kleinhappel

So ein Genuss!

Josef Kleinhappel

Und los geht es wieder.

Josef Kleinhappel

Hier ist sich einer gar nicht sicher: Ist der Winter wirklich schon vorbei?

Franz Binder

Die ersten Blüten laden zum Verweilen ein.

Josef Kleinhappel

Von Blüte zu Blüte.

Josef Kleinhappel

Frühlingsstimmung beim Sonnenuntergang in Ungerdorf.

Josef Kleinhappel

Josef Kleinhappel aus Gleisdorf hat auch schon einen Schmetterling gesichtet.

Josef Kleinhappel

Schöne Naturaufnahme

Josef Kleinhappel

Frühlingserwachen

Josef Kleinhappel

Man kann sich den Frühling auch ins Haus holen - so wie Anneliese Seidnitzer aus Gleisdorf.

Anneliese Seidnitzer

Einen Spaziergang machte Rosi Loder aus Lohnberg am Stubenbergsee. Hier genossen auch Enten die Sonnnenstrahlen.

Rosi Loder

Ein schöner Frühlingsanfang am Harterteich.

Rosi Loder

Ein wunderschönes Spiegelbild am Teich in Großsteinbach.

Rosi Loder

Die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen den nahenden Frühling erahnen – bei einem Spaziergang am See.

Anneliese Seidnitzer
1/20

Am Donnerstag machen sich entlang und südlich des Alpenhauptkammes immer wieder Wolken bemerkbar, die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Dazu ist gebietsweise Regen einzukalkulieren. Schnee fällt erst oberhalb von 1.600 bis 2.000 Metern Seehöhe. Im übrigen Österreich lockern Restbewölkung und Hochnebel bis gegen Mittag auf und dann scheint zumindest zeitweise die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig, entlang der föhnigen Alpennordseite, im Osten und Südosten lebhaft bis kräftig aus Nordost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen zwischen null und neun Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen elf und 20 Grad.

Am Freitag ist im Südwesten und äußersten Westen der Himmel oft grau, zeitweise ist Regen einzuplanen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 und 1.900 Metern Seehöhe. Sonst zeigt sich zunächst noch länger die Sonne, ehe am Nachmittag die Wolken langsam mehr werden. Der Wind kommt schwach bis mäßig, entlang der Alpennordseite und im Osten bis zum Vormittag lebhaft bis kräftig aus Südost bis West. Die Tiefsttemperaturen betragen null bis elf Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost neun bis 20 Grad.

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Ichweissetwas
2
1
Lesenswert?

Und? wie jedes Jahr,

um diese Zeit! Viel wichtiger wäre, eine "Sommerzeit bzw. Winterzeit" abzuschaffen, bringt absolut Null!

Antworten

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