99 Prozent funktionierten einwandfrei, teilte das Innenministerium mit. Allgemein lagen die Ausfälle in den Bundesländern somit bei 0,46 Prozent, 2015 waren es 0,39 Prozent gewesen.

Einen "Ausreißer" gab es in Oberösterreich: Wie die Landes- an die Bundeswarnzentrale im Innenministerium mitteilte, kam es in ganz Oberösterreich zu einer zweimaligen Ausstrahlung des Signals "Warnung" (um 12:15 Uhr sowie um 12:19 Uhr). Die Ursache war zunächst unklar.

Ansonsten wurden in ganz Österreich nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" wie geplant ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit den Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Die Bundesländerergebnisse im Detail

Oberösterreich (99,86 Prozent, zwei Ausfälle bei 1.438 Sirenen), Niederösterreich (99,76 Prozent, sechs Ausfälle bei 2.450 Sirenen), Burgenland (99,69 Prozent, ein Ausfall bei 325 Sirenen), Vorarlberg (99,55 Prozent, ein Ausfall bei 220 Sirenen), Tirol (99,48 Prozent, fünf Ausfälle bei 963 Sirenen), Wien (99,45 Prozent, ein Ausfall bei 181 Sirenen), Salzburg (99,39 Prozent, drei Ausfälle bei 494 Sirenen), Kärnten (99,19 Prozent, sieben Ausfälle bei 864 Sirenen), Steiermark (99,08 Prozent, zwölf Ausfälle bei 1.300 Sirenen).

Die Signale können derzeit von 8.235 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt werden. Die Auslösung erfolgt je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen.

Die Bedeutung der Signale

Sirenenprobe: 15 Sekunden

Warnung: 3 Minuten gleich bleibender Dauerton. Herannahende Gefahr! Radio- oder Fernsehgerät einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.

Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Gefahr! Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehendurchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

Entwarnung: 1 Minute gleich bleibender Dauerton.
Ende der Gefahr! Weitere Hinweise über Radio und Fernsehen beachten.