Idealer Manager soll Mitarbeiter motivieren
Der Manager des Jahres 2010, gekürt vom Managementklub Kärnten am Mittwoch, ist Walter Wiedenbauer vom Villacher Fassadenspezialisten Sto.
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Sie sind in den beiden letzten Krisenjahren ziemlich in Verruf geraten. Missmanagement, exorbitante Boni, Fehlentscheidungen und die Finanzkrise, haben am Image der Manager weltweit gekratzt. Der Managementklub Kärnten springt für die vielen tüchtigen Führungskräfte in Kärnten in die Bresche und kürt nun schon zum dritten Mal im Casineum Velden den "Manager des Jahres". Unterstützt wird die Veranstaltung von der Volksbank Kärnten, der Kleinen Zeitung und der Wirtschaftskammer Kärnten.
Krise durchtaucht
Eine prominent besetzte Jury mit Universitätsprofessor Gottfried Haber an der Spitze hatte die schwierige Aufgabe, aus knapp 30 qualifizierten Einreichungen den Topmanager Kärntens zu küren. Wobei wirtschaftlicher Erfolg, soziales Engagement, herausragende Innovationen und das richtige Verhalten in der Krise bei der Bewertung den Ausschlag gaben.
Was die Präsidentin des Managementklub Kärnten und die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten, Eva Hoffmann und Sylvia Wostal besonders wohltuend aufgefallen ist: Immer mehr Frauen beweisen sich in den Chefetagen erfolgreicher Kärntner Betriebe und haben sich für die "Managerin des Jahres qualifiziert. Eine davon schaffte es auch in die Liga der "Besten Drei": Andrea Samonigg-Mara, Managerin des Krankenhauses Samonigg in Spittal mit über 400 Mitarbeitern. Die Klinik ist übrigens eines der wirtschaftliche erfoglreichsten Krankenhäuser in ganz Österreich. Auch Josef Mayrobnig, Geschäftsführer des Fensterspezialisten Wicknorm Fenster GmbH.E, schaffte es unter die ersten Drei. 40 Mitarbeiter erwirtschaften unter seiner Leitung einen Umsatz von sechs Millionen Euro.
Viel Lob verteilen
Gewinner der begehrten Trophäe und eines Bildungsgutscheines, ist Walter Wiedenbauer, Geschäftsführer des Villacher Fassadenspezialisten Sto mit 285 Mitarbeitern. Seine Vorstellung vom idealen Manager: "Machen und machen lassen." Zu den Erfolgsgeheimnissen seiner Betriebsführung gehört es, großzügig Lob an die Mitarbeiter zu verteilen. Die Motivation kommt als Leistung vielfach zurück. Unisono bemerkten alle drei in die Endwertung gekommenen Führungskräfte: Ohne motivierte Mitarbeiter geht gar nichts, sie sind das stärkste Kapital im Unternehmen.















