Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. Oktober 2014 11:37 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
     
    Ein Haus, das sterben kann Wahnsinn in der Wolke Voriger Artikel Aktuelle Artikel: VIS!ON Nächster Artikel Ein Haus, das sterben kann Wahnsinn in der Wolke
    Zuletzt aktualisiert: 20.04.2009 um 11:23 UhrKommentare

    Das Gegenmittel lautet Beratung

    Selten waren Kredite so günstig – doch während die Banken an der Kreditvergabe nichts geändert haben, sind es die Kunden, die lieber abwarten.

    Foto © APA

    Wer denkt, dass die Banken derzeit schaumgebremst arbeiten, der täuscht sich: "Einen Kredit erhält nach wie vor jeder, der unsere Bonitätskriterien erfüllt. Daran hat sich nichts geändert", sagt Horst Prentner, Leiter des Segmentes Retail und Private Banking der Hypo Group Alpe Adria und fügt hinzu: "Größtes Augenmerk wird dabei natürlich immer auf die wirtschaftliche Situation der Kreditnehmer gelegt." Ähnlich lautet der Tenor bei praktisch allen österreichischen Banken: "An den Kriterien hat sich nichts geändert."

    Verhalten der Kunden. Nicht ganz: "Für den Kunden haben sich die Lebenserhaltungskosten erhöht, es bleibt weniger Geld für einen Kredit übrig, was zwangsläufig dazu führt, dass die Kunden eher zuwarten, sich einen dickeren Eigenkapital-Polster zulegen und dann erst zur Bank gehen", meint Michael Landschau, verantwortlich für Produktmanagement und Finanzierungen bei der Bank Austria.

    Vorsicht. Einen Trend, den auch Raiffeisen- Prokurist Michael Podobnig bemerkt hat: "Wir befinden uns zwar auf einem historischen Zinstief, aber die Kreditnehmer sind vorsichtig geworden. Das ist der positive Effekt an der Krise, jetzt kann man mit fundierter Beratung punkten. Die ist das beste Gegenmittel gegen Unsicherheit." Ein Punkt, der auch Landschau wichtig ist: "Der überwiegende Teil der Kredite wird für Wohnraumschaffung vergeben. Wir bemerken, dass die Planungszeiträume dabei deutlich länger geworden sind.Die Kunden stellen viel mehr Fragen."

    Ratschläge. Karl Mertel, Leiter des Privatkundengeschäfts in der BKS Bank, sieht noch einen weiteren Aspekt: "Auch wenn sich in der Vergabe für unsere Kunden nichts geändert hat, raten wir ihnen sich zu überlegen, ob sie einen etwaigen Kredit nicht auch gegen Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit versichern wollen."

    Fremdwährungen. Für Kreditnehmer in Fremdwährungen hält Rudolf Köberl von der Kärntner Sparkasse einen Tipp bereit: "Panik ist fehl am Platz, aber den Tilgungsträger sollte man sich genau anschauen – und dann den Wechsel auf eine Pauschalrate durchrechnen." Übrigens: In Übereinstimmung mit einer Empfehlung der Finanzmarktaufsicht werden von den Banken keine Fremdwährungskredite mehr vergeben.

    STEFAN JÄGER

    Mehr VIS!ON

    Mehr aus dem Web

      VIS!ON November 2011

       

      VIS!ON September 2011

      Aktuell und hintergründig präsentiert sich das Kleine Zeitung-Wirtschaftsmagazin "VIS!ON". Die Top-Themen im September: Wie sicher ist der Euro? Großes High-Tech-Special. Und: Bio-Kosmetik als Wachstumsmarkt.



      VIS!ON März 2011

       

      VIS!ON von Oktober 2010 durchblättern

       

      VIS!ON von Juni 2010 durchblättern

       

      VIS!ON von März 2010 durchblättern

      KK
       

      KLEINE.tv

      Velden: Kärntner Manager des Jahres gekürt

      Bereits zum fünften Mal fand die Wahl zum Kärntner Manager des Jahres st...Noch nicht bewertet

       

      Wirtschaftsblog

      Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

      Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!