Die fünf Stufen für das Anlegerglück
Sicher und konservativ oder riskant und spekulativ? Die Anlagepyramide zeigt anschaulich die Ertragschancen und Risiken von Anlageformen.
Eine grundsolide Basis
Stufe 1. In der Grundstufe der Anlagepyramide zählen vor allem Sicherheit
und Liquidität (um z. B. in Notfällen schnell über Geldreserven verfügen
zu können). Das investierte Kapital soll keinen Kursschwankungen
oder Devisenkursrisiken ausgesetzt werden. Das Ertragspotenzial ist vor
allem auf lange Sicht nicht schlecht (Zinseszinsen). Beispiele: Sparbücher,
Bausparen, staatliche Zunkunftsvorsorge, Versicherungssparen.
Solides Ertragspotential
Stufe 2. Die Veranlagungsprodukte in Stufe zwei
sind nur geringen Kursschwankungen ausgesetzt.
Das heißt: Die besten Ertragschancen bieten sich bei
mittel- oder langfristigem Anlagehorizont. Das Risiko
bei festverzinslichen Wertpapieren, Rentenfonds,
Fondssparen, Wohnbauanleihen etc. ist gering.
Breit gestreut
Stufe 3. Diese Stufe ist
durch eine breite Streuung
der Investments gekennzeichnet.
Diese bietet bei
höheren Ertragschancen
mehr Sicherheit. Lange Laufzeiten
gleichen das Risiko
von Kursschwankungen besser
aus. Beispiele: Sparpläne
in Aktienfonds, gemischte
Fonds, Dachfonds, internationale
Anleihen.
Wie stehen die Aktien.
Stufe 4. In dieser Ebene finden sich
Anlageformen, die aufgrund hoher
Kursschwankungen Chancen auf
hohe Erträge bieten. Dazu gehören
Aktien, Aktienfonds oder auch Indexzertifikate.
Um das (hohe) Risiko zu
mindern, sollte ein langfristiger Veranlagungshorizont
gewählt werden.
Große Chancen, großes Risiko
Stufe 5. Die Spitze der Pyramide ist die ?Spielwiese“
der so genannten derivativen Finanzmarktinstrumente.
Zu diesen spekulativen Termingeschäften
zählen u. a. Futures, Forwards, Optionen oder
Swaps. Hohen Gewinnchancen steht enormes
Risiko gegenüber. Nur für absolute Profis.
Features
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Die Anlagepyramide unterteilt die Geldanlageformen in fünf Stufen und zeigt deren Erfolgspotenziale und RisikenFoto © GRAFIK: ISTOCK
Die Anlagepyramide unterteilt die Geldanlageformen in fünf Stufen und zeigt deren Erfolgspotenziale und RisikenGrafik © GRAFIK: ISTOCK
Experten-Tipp
Finden Sie Ihre
optimale Stufe
Die Anlagepyramide beschreibt
den Zusammenhang von Risiko
und Ertragspotenzial.
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Mag. Doris Kothmeier, staatlich befugte VermögensberaterinFoto © KK
Grundsätzlich
Je höher das Ertragspotenzial einer Veranlagung, desto höher ist das Risiko. Die Pyramide ist in fünf Stufen eingeteilt, wobei die Grundstufe die sicherste und die oberste Stufe – das ist die Spitze der Pyramide – die risikoreichste, dafür aber auch die mit den größten Ertragsmöglichkeiten, darstellt.
Entscheidung
Ein Anleger muss vor seinem Investment entscheiden, welche Stufe für ihn die optimale ist.













