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Zuletzt aktualisiert: 17.10.2007 um 15:23 Uhr

Die fünf Stufen für das Anlegerglück

Sicher und konservativ oder riskant und spekulativ? Die Anlagepyramide zeigt anschaulich die Ertragschancen und Risiken von Anlageformen.

Eine grundsolide Basis
Stufe 1. In der Grundstufe der Anlagepyramide zählen vor allem Sicherheit und Liquidität (um z. B. in Notfällen schnell über Geldreserven verfügen zu können). Das investierte Kapital soll keinen Kursschwankungen oder Devisenkursrisiken ausgesetzt werden. Das Ertragspotenzial ist vor allem auf lange Sicht nicht schlecht (Zinseszinsen). Beispiele: Sparbücher, Bausparen, staatliche Zunkunftsvorsorge, Versicherungssparen.

Solides Ertragspotential
Stufe 2. Die Veranlagungsprodukte in Stufe zwei sind nur geringen Kursschwankungen ausgesetzt. Das heißt: Die besten Ertragschancen bieten sich bei mittel- oder langfristigem Anlagehorizont. Das Risiko bei festverzinslichen Wertpapieren, Rentenfonds, Fondssparen, Wohnbauanleihen etc. ist gering.

Breit gestreut
Stufe 3. Diese Stufe ist durch eine breite Streuung der Investments gekennzeichnet. Diese bietet bei höheren Ertragschancen mehr Sicherheit. Lange Laufzeiten gleichen das Risiko von Kursschwankungen besser aus. Beispiele: Sparpläne in Aktienfonds, gemischte Fonds, Dachfonds, internationale Anleihen.

Wie stehen die Aktien.
Stufe 4. In dieser Ebene finden sich Anlageformen, die aufgrund hoher Kursschwankungen Chancen auf hohe Erträge bieten. Dazu gehören Aktien, Aktienfonds oder auch Indexzertifikate. Um das (hohe) Risiko zu mindern, sollte ein langfristiger Veranlagungshorizont gewählt werden.

Große Chancen, großes Risiko
Stufe 5. Die Spitze der Pyramide ist die ?Spielwiese“ der so genannten derivativen Finanzmarktinstrumente. Zu diesen spekulativen Termingeschäften zählen u. a. Futures, Forwards, Optionen oder Swaps. Hohen Gewinnchancen steht enormes Risiko gegenüber. Nur für absolute Profis.


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Foto © GRAFIK: ISTOCK

Die Anlagepyramide unterteilt die Geldanlageformen in fünf Stufen und zeigt deren Erfolgspotenziale und RisikenFoto © GRAFIK: ISTOCK

Experten-Tipp

Finden Sie Ihre optimale Stufe
Die Anlagepyramide beschreibt den Zusammenhang von Risiko und Ertragspotenzial.

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Mag. Doris Kothmeier, staatlich befugte VermögensberaterinFoto © KK

Grundsätzlich

Je höher das Ertragspotenzial einer Veranlagung, desto höher ist das Risiko. Die Pyramide ist in fünf Stufen eingeteilt, wobei die Grundstufe die sicherste und die oberste Stufe – das ist die Spitze der Pyramide – die risikoreichste, dafür aber auch die mit den größten Ertragsmöglichkeiten, darstellt.

Entscheidung

Ein Anleger muss vor seinem Investment entscheiden, welche Stufe für ihn die optimale ist.

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