Post: Bures sieht neues Postkonzept skeptisch
FCG droht einmal mehr mit Streik - Post AG: "Wir tauschen alte teure Betriebsformen gegen eine kundenfreundlichere und kostengünstigere Variante"

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Verkehrsministerin Doris Bures (B) zeigte sich am
Dienstag von neuen Postkonzept (weniger Ämter- mehr Postpartner)
wenig angetan. "Bisher gibt es nur Ankündigungen. Ich denke, hier ist
eine große Portion Skepsis angebracht", so die für die
flächendeckende Postversorgung zuständige Ministerin. Bures wirft dem
Postmanagement vor, sich nicht an die Ankündigung eines
Schließungsstopps bis Mitte 2009 gehalten zu haben. Außerdem seien
von den seit 2000 geschlossenen rund 1.000 Postämtern gerade einmal
200 durch Postpartner ersetzt worden, kritisiert Bures.
Strenge Prüfung.
Sie kündigte heute in einer Aussendung eine "strenge Prüfung" des
Postkonzeptes an: "Ich werde die Möglichkeiten, die ich habe voll
nutzen, um eine flächendeckende Versorgung der Menschen und der
regionalen Wirtschaft mit Postdienstleistungen - in der Stadt und am
Land - sicherzustellen."
"Massive Streikmaßnahmen"
Manfred Wiedner, Chef der christdemokratischen Fraktion (FCG) der
Postgewerkschaft, ging heute noch einen Schritt weiter. Er schloss
"massive Streikmaßnahmen" nicht aus. Außerdem hofft er auf die
Unterstützung der Gemeinden. Würde es einen Gemeinderatsbeschluss
geben, wonach kein Postpartner im Ort zur Verfügung stehe, wäre
zumindest Zeit gewonnen. Eine langfristige Absicherung sei nur durch
gesetzliche Änderungen möglich, so Wiedner. "Daher haben wir auch das
Volksbegehren 'Stopp dem Postraub' ins Leben gerufen", betonte
Wiedner. Am Freitag den 6. März, wird das Begehren im
Innenministerium eingebracht.













