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    Sechs weitere Kärntner Postämter vor Schließung Post: Krise lässt Ergebnis und Umsatz kräftig schrumpfen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Post Nächster Artikel Sechs weitere Kärntner Postämter vor Schließung Post: Krise lässt Ergebnis und Umsatz kräftig schrumpfen
    Zuletzt aktualisiert: 22.02.2009 um 22:23 UhrKommentare

    Postmanager unter Druck gesetzt

    Kein Stellenabbau, aber der Ersatz von Postfilialen durch billigere "Postpartner" - das ist die Linie der Post. Jetzt macht die Politik dagegen mobil.

    Foto © AP

    In schöner Regelmäßigkeit kehren die Pläne zur angeblich geplanten Schließung von Post-Filialen wieder - immer als ein und derselbe eingefrorene Posthornton, den ein jeweils wechselndes Medium in eine "Exklusiv-Meldung" verpackt. Nach diversen Monats-, Wochenzeitschriften und Tageszeitungen war es gestern an der "Oberösterreichischen Rundschau", den ihr "bekannten" Bericht über die Schließung von 300 von 1.200 Filialen in ganz Österreich, der "im Innenministerium aufliegt" und der "Anfang März veröffentlicht" werde, unters Volk zu bringen.

    Keine Kündigungen? Im Herbst, nach dem letzten Post-Gipfel von Regierung, Management und Belegschaftsvertretung hatte Post-Generaldirektor Anton Wais erklärt, dass die damals kolportierten Schließungspläne vom Tisch seien. Ende Jänner veränderte die Post-Chefetage die Nuancen: Sie betonte, 2009 "ohne Kündigungen" auskommen zu wollen. Daran hielt Wais in einer neuerlichen Reaktion auch fest: "Es gibt heute 1.500 Poststellen und es wird auch morgen 1.500 Poststellen geben."

    Kleine-Bericht. Gleichzeitig deponierte Wais, die im Vorjahr geänderte Universaldienstverordnung stelle kein Schließungsverbot dar, das Verkehrsministerium habe sich nur bei Bedarf eine sechs Monate lange Prüfungsfrist vorbehalten. Die Kleine Zeitung berichtete bereits Ende Jänner, dass bis 2011 - dem Zeitpunkt der vollständigen Postliberalisierung - 760 Postämter durch Postpartner ersetzt werden sollen, und ab März die Suche nach solchen Postpartner mit zusätzlichen Anreizen - Abgeltung von EDV-Kosten und Finanzierung von Schulungen - verstärkt wird. Die Gewerkschaft, der zugesichert wurde, dass es keine Kündigungen geben wird, verhält sich ruhig. Auch ÖGB-Chef Erich Foglar räumte gestern in der ORF-"Pressestunde" ein, dass wohl kaum alle Postämtern zu halten sein werden.

    Politische Signalwirkung. Der Politik geht es allerdings nicht nur um die Zahl der Arbeitsplätze sondern auch um die befürchtete politische Signalwirkung von Filialschließungen im ländlichen Raum. Entsprechend hektisch wird auf jede Pseudo-Neuigkeit reagiert. Infrastrukturministerin Doris Bures verstieg sich gestern sogar dazu, die Jobs von Wais und ÖIAG-Boss Peter Michaelis öffentlich zur Disposition zu stellen. "Sollte die Post auf das alte Konzept Zusperren und Jobabbau zurückgreifen, wäre es an der Zeit, dass die Verantwortlichen von sich aus die Konsequenzen ziehen." Auch ÖVP-Infrastruktursprecher Ferdinand Maier hat den Eindruck, "dass die Verantwortlichen Manager unsensibel und möglicherweise auch überfordert sind".


    Post-Pläne

    Welche 300 Standorte betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Vorwiegend soll es sich um defizitäre Poststellen handeln.

    Foto

    Foto © APA

    Infrastrukturministerin Bures droht Postchef Wais mit Kündigung Foto © APA

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