Donnerstag "Tag X": Kommt Weihnachtspost oder nicht?
Post-Gewerkschaft verschärft Standpunkt noch einmal: Kommt ein großes Sparpaket, drohen weitreichende Streiks, am Donnerstag entscheidet der Aufsichtsrat darüber, ob Weihnachtspost ihre Empfänger rechtzeitig erreichen wird oder nicht.

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Für den Weihnachtsmann ist der morgige Donnerstag ein Stichtag: Im Aufsichtsrat der börsenotierten Österreichischen Post wird das Sparpaket für 2009 vorgelegt - wenn es groß ausfällt, muss sich Santa Claus die Post heuer selber austragen.
"Vorgeschmack". Post-Gewerkschafter Gerhard Fritz sprach anlässlich der heutigen Warnstreiks davon, dass diese nur ein "Vorgeschmack" für weiter reichende Aktionen gewesen sein könnten.
Streik auch Mittwoch? Ob auch morgen die Postfilialen - so wie am Mittwoch - teilweise
bestreikt werden, ließ er offen. Einen Protest werde es aber auf jeden Fall geben, und zwar vor der Aufsichtsratssitzung in der Wiener Postgasse. Weitere Maßnahmen werde man Anfang nächster Woche bekanntgeben, so der oberste Postgewerkschafter Gerhard Fritz.
"Salamitaktik". Entgegen den ursprünglichen Plänen der Post AG soll beim Aufsichtsrat kein Sparpaket für die nächsten sechs Jahre beschlossen werden. Ursprünglich war von 9.000 Postlern und 1.000 der 1.300 Postämter die Rede, von denen sich Post-Chef Anton Wais bis zum Jahr 2015 verabschieden will. Dies ist laut Wais mittlerweile "vom Tisch",
nun wird das Einsparungsziel jährlich festgelegt. Für die Post-Gewerkschaft ein Versuch, mit einer "Salamitaktik" doch noch die ursprünglichen Ziele zu erreichen.
Strategiepapier. Der bisher letzte Post-Aufsichtsrat fand am 12 November statt, damals wurde kurz nach dem Bekanntwerden des Strategiepapiers 2015 nichts beschlossen. Das Papier war wenige Tage zuvor aufgetaucht, seither rätselt die Branche, welche Interessengruppe die Unterlagen der großen österreichischen Zeitung weitergespielt hat.
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"Versagt"
FPÖ und BZÖ reagieren auf den Warnstreik mit harten Worten: "Der
Postvorstand hat eindeutig versagt", betonte FPÖ-Bereichssprecher Werner Herbert in einer Aussendung. Für das BZÖ ist
der Fall klar, wer an dem Vorgehen der Postge-
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Stellenabbau
Die Telekom hat vor einem Monat den Abbau von 1.250 Stellen bis Ende 2009 und weiteren 1.250 bis Ende 2011 des Jahres angekündigt.













