Mit Kurzarbeit gegen die Krise
Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen in der Steiermark liegt seit September stabil bei knapp 10.000 Beschäftigten in 40 Betrieben. Das AMS geht davon aus, dass nach der gegenwärtigen Stagnation noch einmal ein Ansteig erfolgt.

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AMS-Geschäftsführer Karl Heinz Snobe: "Mitte der ersten Jahreshälfte 09 wurde mit über 70 Unternehmen und 16.000 betroffenen MitarbeiterInnen der bisherige Höchststand an Kurzarbeit in der Steiermark registriert. Wir gehen davon aus, dass nach der gegenwärtigen Stagnation noch einmal ein Anstieg erfolgt. Jedoch sprechen auch einige Anzeichen dafür, dass ein neuerlicher Anstieg nicht mehr Spitzen wie im Frühjahr 09 erreichen wird."
Kurzarbeit mit Qualifizierung
Seit April kann Kurzarbeit auch mit Qualifizierung kombiniert werden. Derzeit machen in der Steiermark 19 Betriebe von dieser Variante Gebrauch. Das Arbeitsmarktservice fördert dabei neben der Kurzarbeit die Kosten der Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Ziel dieser Förderung ist es, die im Rahmen der Kurzarbeit ausfallende Arbeitszeit für Qualifizierung der betroffenen MitarbeiterInnen zu nutzen.
Die Auswahl der Qualifizierung erfolgt gemeinsam durch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer. 60 Prozent der Qualifizierungskosten werden aus Mitteln des Arbeitsmarktservice und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Voraussetzung für die Förderung ist die rechtzeitige Vorlage eines Ausbildungskonzeptes mit dem Kurzarbeitsantrag vor Beginn der Qualifizierung bei der regionalen AMS-Geschäftsstelle.
Das Arbeitsmarktservice Steiermark fördert die entstehenden Kosten im Jahr 2009 mit über 85 Millionen Euro.













