Siemens weitet Kurzarbeit aus
Der deutsche Elektrokonzern Siemens sieht noch lange kein Ende der weltweiten Wirtschaftskrise und reagiert mit einer Ausweitung der Kurzarbeit.

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Die Zahl der bisher rund 7.400
betroffenen Beschäftigten werde sich deutlich erhöhen, sagte
Finanzvorstand Joe Kaeser am Donnerstagabend in München.
"Wir sind der Auffassung, dass die Kurzarbeit ein sehr probates
Mittel ist, eine längere Schwächephase zu überbrücken." Nach der
Industrieautomatisierung und dem Licht-Konzern Osram werde es auch
andere Sparten treffen. Mit den Konjunkturprogrammen hätten die
Regierungen zwar richtig reagiert, kurzfristige Effekte verspricht
sich Kaeser aber nicht.
Aufträge gehen zurück.
Laut der Financial Times Deutschland werde das Ergebnis der drei Sparten Industrie, Energie und Medizin von Januar bis März deutlich über den rund 1,3 Mrd. Euro des Vorjahreszeitraumes liegen. Zwar sei im zweiten Quartal der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich gesunken. Er liege aber damit immer noch über dem Umsatz.
Auftragsverschiebungen.
Das Auftragspolster des Konzerns nehme zu. Vereinzelt gebe es Auftragsverschiebungen, Stornierungen habe man aber nicht verbucht. Der Umsatz werde zwischen Januar und März gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal steigen. Die Zahlen für das zweite Quartal legt Siemens am 29. April vor.
Gewinnprognose soll halten.
Siemens bestätigt auch die ambitionierte Gewinnprognose des Konzerns. Es gelte weiter das Ziel, im laufenden Jahr einen operativen Gewinn zwischen 8 und 8,5 Mrd. Euro zu erwirtschaften, so in der FTD.













