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    Zuletzt aktualisiert: 15.03.2008 um 00:06 Uhr

    Frauen sind durch Klimawandel besonders gefährdet

    Griechenland präsentierte eine eine neue Studie über die Auswirkungen des Klimamwandels bei der Konferenz des "Human Security Network" in Wien.

    Der Klimawandel und seine Auswirkungen

    Foto © APADer Klimawandel und seine Auswirkungen

    "Frauen in Entwicklungsländern sind besonders stark vom Klimawandel betroffen, da sie in armen Bevölkerungsschichten überrepräsentiert und aufgrund ihrer sozialen Stellung besonders exponiert sind." Dies erklärte Theodore Skylakakis, Generalsekretär und Sonderbeauftragter für Klimawandel im griechischen Außenministerium, am Donnerstag in Wien bei der Vorstellung einer Studie über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit von Frauen, die vom "Human Security Network"-Vorsitzland Griechenland in Auftrag gegeben worden war.

    Fakten

    Die Studie wurde von der Nichtregierungs-
    organisation WEDO (Women's Environment and Development Organisation) erstellt.

    Größeres Leiden. Frauen "sind zu einem größeren Ausmaß von natürlichen Ressourcen abhängig, und leiden daher stärker unter Dürre, Überflutungen und ähnlichen Auswirkungen des Klimawandels", sagte Skylakakis laut einer Aussendung des Außenministeriums. Die Co-Autorin der Studie, Irene Dankelmann, betonte: "Frauen sind nicht nur Opfer des Klimawandels, sie sind auch Akteure des Wandels. Die Beschäftigung mit dem Thema zeigt, wie viel Frauen weltweit im Alltag für die wirtschaftliche und menschliche Sicherheit ihrer Familien und für den Zusammenhalt ihrer Gemeinschaften leisten." Darin liege auch die Chance, einen Beitrag bei der Bewältigung des Klimawandels zu ermöglichen.

    Enge Zusammenarbeit. Die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik arbeitet mit Griechenland beim Thema Klimawandel und Frauen eng zusammen. Die Ergebnisse der Beratungen in Wien sollen gemeinsam mit den Ergebnissen von Treffen in Bali, New York und Genf Ende Mai beim Ministertreffen des "Human Security Network" in Athen präsentiert werden.

    Weiblicher Beitrag. Die Leiterin des Sekretariates des Zwischenstaatlichen Beirates für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (IPCC), Renate Christ betonte: "Ein Vergleich der sozialen Aufgaben mit der sozialen Stellung von Frauen zeigt, dass Frauen stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden müssen. Sie können aufgrund ihrer Erfahrung und Rolle in der Gesellschaft besonders viel zur Bekämpfung der Ursachen und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen." Der Leiter der Menschenrechtsabteilung im Außenministerium, Bert Theuermann, erklärte, bei menschlicher Sicherheit solle nicht nur die Sicherheit von Staaten, sondern auch die Sicherheit von Individuen und Bevölkerungsgruppen im Mittelpunkt stehen.


    Foto

    Foto © Reuters

    Außenministerin Ursula PlassnikFoto © Reuters

    Fakten

    Das "Human Security Network" ist eine Gruppe von Staaten, die sich für Themen der menschlichen Sicherheit einsetzt. Griechenland konzentriert sich dabei auf das Thema der Auswirkungen des Klimawandels auf die benachteiligten Bevölkerungsgruppen Kinder, Klimaflüchtlinge und Frauen und hat entsprechende Studien in Auftrag gegeben.

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