Las Vegas könnte in 13 Jahren das Wasser ausgehen
Der Wasserverbrauch in der Wüstenstadt steigt. Der nahegelegene Lake Mead verdunstet.

Foto © APCaesars Palace in Las Vegas
Der Wüstenstadt Las Vegas droht binnen weniger Jahre das Trinkwasser auszugehen. Wissenschaftlern zufolge verbraucht die unaufhaltsam wachsende Spielerstadt so viel Wasser, dass ihr wichtigster Vorrat, der Lake Mead, bis zum Jahr 2021 erschöpft sein könnte.
Fakten
Las Vegas bezieht sein Trinkwasser zu 90 Prozent aus dem Lake Mead.
50-prozentige Wahrscheinlichkeit.
Sollte die Metropole ihre Gewohnheiten nicht ändern, bestehe eine
50-prozentige Wahrscheinlichkeit für ein vollständiges Austrocknen
des Sees in 13 Jahren, erklärte der Umweltexperte Tim Barnett, einer
der Autoren einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Universität
von Kalifornien in San Diego. "Wir waren sprachlos angesichts dieses
Ergebnisses", sagte Barnett. "Wir haben nicht erwartet, dass das
Problem so groß ist und so unmittelbar droht."
Klimawandel.
Die Wissenschaftler machen neben dem starken Verbrauch auch den
Klimawandel und Verdunstung dafür verantwortlich, dass sich der See
nicht ausreichend auffüllt und derzeit nicht einmal halb voll ist.
Der Lake Mead wird vom Fluss Colorado gespeist, dessen Wassermengen
immer stark schwanken. Nach Jahren unter Durchschnitt liegt der
Zufluss erst in jüngster Zeit wieder über dem langjährigen Mittel.
Features
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Venetian Casino Ressort - in 13 Jahren ein Bild der Vergangenheit?Foto © AP
Fakten
Las Vegas ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada. Las Vegas zählt zu den am stärksten wachsende Städten der USA. Durchschnittlich verbraucht jeder Bürger von Las Vegas ca. 700 Liter Wasser am Tag.
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Las Vegas ist vor allem wegen ihrer Casinos bekanntFoto © Reuters





