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    Zuletzt aktualisiert: 20.12.2007 um 07:45 Uhr

    Klimawandel-Kritiker soll Daten manipuliert haben

    Schwere Vorwürfe gegen den renommierten Geophysiker Vincent Courtillot: Er soll bei einem seiner Artikel die Daten zurechtgestutzt haben, um seine These zu stützen.

    Foto © AP

    Der renommierte französische Geophysiker Vincent Courtillot, der die Schuld des Menschen an der Erderwärmung anzweifelt, ist der wissenschaftlichen Fälschung bezichtigt worden. Der französische Klimaforscher Edouard Bard warf Courtillot vor, in einem im Jänner in der US-Fachzeitschrift "Earth and Planetary Science Letters" erschienenen Artikel die Daten zurechtgestutzt zu haben.

    Um These zu stützen. Courtillot und seine Co-Autoren hatten in dem Artikel einen Zusammenhang zwischen dem Magnetfeld der Erde, Sonnenstrahlung und der Temperaturveränderung hergestellt. Bard behauptete jetzt in der gleichen Zeitschrift, die Ergebnisse seien manipuliert worden, um die These zu stützen.

    Mensch nicht schuld. Courtillot ist Leiter des Instituts für Erdphysik in Paris. Er ist davon überzeugt, dass der Klimawandel nur über einen sehr langen Zeitraum verstanden werden kann. Deshalb könnten klimatische Veränderungen in den vergangenen Jahrhunderten nicht eindeutig auf Faktoren wie eine erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre, kosmische Strahlung oder den Erdmagnetismus zurückgeführt werden.

    Gegen Klimabericht. Courtillot stellt sich mit seiner These gegen die Studien des UN-Klimarats IPCC, dessen Befunde die Rolle des Menschen beim Klimawandel stützen. Der gesundheitlich angeschlagene Courtillot konnte nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.


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