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    Zuletzt aktualisiert: 15.11.2007 um 10:14 Uhr

    Klimafreundlichste Neuwagenflotte kam 2006 von Peugeot-Citroën

    Laut einer Studie kamen die Fahrzeuge im Schnitt auf 142 g CO2-Ausstoß pro Kilometer - in Österreich zugelassene Autos verursachten immerhin 163 g an Emissionen.

    Der Citroën C2

    Foto © Citroën Der Citroën C2

    Die klimafreundlichste Neuwagenflotte wurde im Vorjahr von PSA Peugeot-Citroën auf den Markt gebracht. Nachfolger im Ranking sind Fiat und Renault. Das zeigt eine von "Transport & Environment", dem EU-Dachverband des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), beauftragte Studie, die am Donnerstag EU-weit präsentiert wurde. Der beste deutsche Autohersteller, Volkswagen, befindet sich an 9. Stelle des Rankings.

    Studie

    Für die Studie von "Transport & Environment" wurden die verkauften Neu-
    wagen jener Hersteller, die im Jahr 2006 in der EU mehr als 200.000 Neuwagen verkauft haben, untersucht.

    "Grüner" PSA-Konzern. Die klimafreundliche Autoflotte des PSA-Konzerns verursacht durchschnittlich 142 g CO2-Emissionen pro Kilometer. Den größten Fortschritt beim Klimaschutz hat im Vorjahr Toyota gemacht. Die CO2-Emissionen der verkauften Neuwagen konnten um 5 Prozent verringert werden, hieß es in einer Presseaussendung des VCÖ anlässlich der Studienpräsentation. Österreichs Neuwagenflotte verursachte laut VCÖ im Vorjahr durchschnittlich 163 Gramm CO2 pro Kilometer.

    Vorteile offenkundig. "Wenn Österreichs Neuwagenflotte den Wert von PSA Peugeot-Citroën erreicht, dann sinken die CO2-Emissionen der Neuwagen um rund 13 Prozent. Für die Autofahrer heißt das ein um 13 Prozent niedrigerer Spritverbrauch, womit die Preiserhöhung des heurigen Jahr ausgeglichen wäre", so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Manche Autohersteller hätten die Zeichen der Zeit erkannt und würden auf Autos mit niedrigeren CO2-Emissionen setzen. Andere seien "nach wie vor auf dem Dinosaurier-Trip" und würden "lieber dicke Spritfresser" produzieren, meinte der VCÖ weiter.

    CO2-Fahrplan. Vor dem Hintergrund der Studienpräsentation machte der VCÖ darauf aufmerksam, dass der Fahrplan für die CO2-Emissionen für die betrieblich genutzten Autos eingehalten werden sollte. Nach britischem Vorbild sollte für diese Automobilgruppe eine wirksame CO2-Vorgabe gelten. In Österreich seien 40 bis 45 Prozent der gekauften Neuwagen betrieblich genutzt. Für Neuwägen schlägt der VCÖ die Einführung eines Bonus-Malus-Systems vor: Über 140 Gramm ein Malus, unter 120 Gramm ein Bonus. Gültig soll dies für den Neuwagenkauf ab 1. März 2008 sein.

    Zudem fordert der VCÖ strengere Abgasgrenzwerte auf EU-Ebene. "Nötig wäre auf EU-Ebene ein Grenzwert von 120 g bis zum Jahr 2012 und von 80 Gramm bis zum Jahr 2020", so Rasmussen.


    VW abgeschlagen

    Die am häufigsten verkaufte Automarke, VW, schnitt beim Klimaranking schlecht ab. Die Emissionen betrugen 166 g CO2 pro Kilometer. Im Vergleich zu 2005 hätten sich die Emissionen der 2,94 Millionen in der EU verkauften Neuwagen im Vorjahr er-
    höht
    , so der VCÖ. Auch die Ergebnisse von Suzuki und Daimler-Chrysler hätten sich verschlechtert.

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