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    Zuletzt aktualisiert: 13.09.2007 um 21:12 Uhr

    Scharfe Attacke gegen Biotreibstoffe

    Studie der OECD stellt schlechtes Zeugnis aus. Biosprit wirke kaum gegen Treibhauseffekt.

    OECD warnt vor Biodiesel

    Foto © APAOECD warnt vor Biodiesel

    Für Aufregung sorgt eine Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit) zum Thema Biosprit. Dem Treibstoff wird wenig Nutzen zugemessen. Biosprit trage kaum zur Verringerung von CO2 bei, verbrauche viel Öl in der Herstellung. Es müsste auch mit drastisch steigenden Lebensmittelpreisen gerechnet werden, wenn landwirtschaftliche Flächen vermehrt zur Produktion von Pflanzen für die Erzeugung von Biosprit herangezogen würden.

    Studie

    Der Einsatz von Biosprit senkt zwar den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge im Herstellungsprozess werden aber riesige Mengen an CO2 wieder in die Luft geblasen.

    Rekordhoch bei Ölpreis. Die Diskussion um Biosprit erhält neue Nahrung durch den Ölpreis, der auf das Rekordhoch von 80 Dollar emporgeschossen ist. Die Studie listet einen verhängnisvollen Kreislauf auf. Bei der Produktion von Biosprit müssen große Mengen an Erdöl eingesetzt werden. Je höher der Ölpreis sei, desto größer werde die Nachfrage nach Biotreibstoff. Die Produktionsmengen und der Bedarf an Öl steigen und damit der Ölpreis.

    Eigennutz. Die Ölproduzenten in der Opec unterstützen aus Eigennutz die OECD. Eine Erhöhung des Biospritverbrauchs sei nicht das Signal für "dringende Investitionen in der Erdölindustrie". Umweltminister Josef Pröll und der Bauernbund verteidigen den österreichischen Kurs und unterstreichen die Bedeutung von Biosprit als Alternative zum Öl.


    Fakten

    Die Studie gibt der Politik den Rat, die gesetzliche Beimischung von Biosprit zu Treibstoffen fallen zu lassen. In Österreich wird die Menge ab 1. Oktober 2008 von 3,54 auf 5,75 Prozent erhöht.

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