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Zuletzt aktualisiert: 03.09.2012 um 14:58 UhrKommentare

Hypo senkt in Kroatien-Bank Grundkapital um 100 Millionen

Die kroatische Tochter der Kärntner Hypo Alpe Adria Bank hat ihr Grundkapital um 100 Mio. Euro gekürzt. Die Hypo in Klagenfurt bestätigte am Montag entsprechende Medienberichte.

Foto © KLZ/Weichselbraun

Die kroatische Tochter der Kärntner Hypo Alpe Adria Bank hat ihr Grundkapital um 100 Mio. Euro gekürzt. Die Hypo in Klagenfurt bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der kroatischen Zeitung "Poslovni dnevnik". Diese Änderung der Kapitalstruktur wurde durchgeführt, weil die Hypo Kroatien mit 26 Prozent Eigenkapital deutlich überkapitalisiert ist, wie argumentiert wird.

In Zagreb wollte man auf APA-Anfrage keine Details für die "interne Maßnahme" nennen. Aus der Zentrale in Klagenfurt hieß es am Montag, die 100 Mio. Euro würden zur Konzernmutter umgeschichtet. Gleichzeitig werde die Kapitalbasis der Tochter mit 100 Mio. Euro an Hybridkapital aufgebessert. Für den Konzern hat dies bilanzielle Vorteile.

Die Hypo in Kroatien hat nach eigenen Angaben nun ein Grundkapital in der Höhe von 5,2 Mrd. Kuna (696 Mio. Euro). Gemessen an den Aktiva (40,09 Mrd. Kuna) rangiert die Bank in Kroatien aktuellen Angaben der kroatischen Notenbank (HNB) zufolge damit auf Platz vier.


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Serie "Die Akte Hypo"

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Bereicherung und Balkangeschäfte hinter Stiftungsschleiern, Verlust-Exzesse bis zum Beinahe-Ruin. Der Krimi um die Hypo Alpe-Adria. Die Serie zum Mega-Debakel der Kärntner Landesbank.

 

Grafik: 1. Halbjahr 2010 & Entwicklung der HGAA

Quelle: APA
 


Eigentümer

Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

 

Grafik: Konzernstruktur

Quelle: APA
 

Grafik: Kärntens Finanzen

Quelle: APA
 


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