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Zuletzt aktualisiert: 07.08.2012 um 15:04 UhrKommentare

Martinz bekommt "Schandgeld"-Sparbuch zurück

Jenes Sparbuch mit 65.000 Euro, das Ex-ÖVP-Chef Josef Martinz am Montag dem Gericht überreichte, wurde heute seinem Anwalt Alexander Todor-Kostic zurückgegeben.

Foto © KLZ/Traussnig

Richter Manfred Herrnhofer hat am Dienstagnachmittag im Untreueprozess in der "Causa Birnbacher" am Landesgericht Klagenfurt das Sparbuch mit der Einlage von 65.000 Euro dem Anwalt des früheren Kärntner ÖVP-Chefs Josef Martinz, Alexander Todor-Kostic, zurückgegeben. Der wegen Untreue angeklagte Martinz hatte das Büchlein am Montag dem Gericht überreicht. Martinz hatte den Betrag, den er als "Schandgeld" bezeichnete, von Steuerberater Dietrich Birnbacher in einem Kuvert erhalten und nach eigenen Angaben im Wahlkampf ausgegeben.

Am Vormittag hatte die Kärntner Landesholding Anspruch auf das Geld erhoben. Da Martinz-Anwalt Todor-Kostic die Ausfolgung des Betrags an die Holding abgelehnt habe, sehe er keine Handhabe, das Sparbuch zu behalten, erklärte der Richter.

Quelle: APA

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