Bad Bank für Hypo Alpe Adria scheint vom Tisch
Dass die staatliche Hypo Alpe Adria ihren Plan einer Bad Bank (Abbaubank) tatsächlich schon abschreiben muss, ist nach Darstellung der Bank noch nicht ausgemacht.

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Ungeachtet dessen wurde in informierten Kreisen am Montag gegenüber der APA bekräftigt, dass diese Lösung vom Tisch sei. Dieses Konstrukt hätte zwar einen neuerlichen direkten staatlichen Kapitaleinschuss vermeiden helfen sollen, zugleich wären aber neue Staatsschuldenprobleme erwachsen.
Laut "Standard" spricht eine zu drastische Erhöhung der maastrichtrelevanten Schuldenquote gegen die von der Bank favorisierte Auslagerung fauler Kredite. Ein Sprecher der Bank stellte am Montag in Abrede, dass es schon eine finale Entscheidung gibt. Vielmehr sei Ende des dritten Quartals, Anfang viertes Quartal eine Entscheidung zu erwarten.
Im Wesentlichen heißt das: Werden milliardenschwere Lasten nicht ausgelagert, bleibt es bei der direkten Kapitalunterlegungspflicht auch für die Risikobereiche. Und damit bei einer Kapitallücke, die bis Ende 2012 zu schließen ist - was einen Antrag auf eine neue staatliche Kapitalspritze bedeutet.
In einem offiziellen Kommunique schrieb die Bank am Montag: "In enger Abstimmung mit Vertretern des Eigentümers und der Aufsicht hat die Hypo Alpe Adria den Auftrag, sämtliche Varianten für eine kapitalschonende und werterhaltende Sanierung, Verwertung und abschließende vollständige Reprivatisierung der zukunftsträchtigen Bankenteile zu prüfen. Diese Arbeit ist derzeit intensiv und ergebnisoffen im Gange. Oberstes Ziel aller Überlegungen ist es dabei, den Staatshaushalt und damit die heimischen Steuerzahler nicht zusätzlich zu belasten und die von der öffentlichen Hand übernommenen Haftungen nicht schlagend werden zu lassen." Die Bank werde auftragsgemäß "alle Optionen zur Erfüllung dieser Ziele prüfen". Das wäre dann Basis für eine letztgültige Entscheidung des Eigentümers.













