BayernLB klagt Hypo wegen 7,8 Mio. Euro Projektkosten
Die Klagsflut rund um die Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank ist nun um einen weiteren Zivilprozess erweitert worden. Diesmal klagt die Bayerische Landesbank, sie will von ihrer ehemaligen Tochter 7,8 Millionen Euro zurückhaben.

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Bei dem Geld handelt es sich laut Klage um Projektkosten, wie der Sprecher des Landesgerichts, Martin Reiter, am Mittwoch gegenüber der APA erklärte. Das Projekt hieß "Hypo fit 2013" und wurde 2008 aufgesetzt. Das Ziel war eine Restrukturierung der Hypo samt Abbau von 2.500 Mitarbeitern sowie der Verkauf mehrerer Tochtergesellschaften, unter anderem der Hypo Italien. In der Klage der Bayern heißt es, man habe kurz nach der Übernahme, die im Mai 2007 erfolgt sei, festgestellt, dass sich die Probleme "zu häufen beginnen". Nach kurzer Zeit habe der Verlust bei der Hypo International bereits 520 Mio. Euro betragen.
Ende 2008 habe man gewusst, dass man etwas unternehmen müsse und das Restrukturierungskonzept erstellt. Dabei habe man eine Vereinbarung mit der Tochter getroffen, dass diese die Kosten für dieses Projekt bezahlen müsse. Ob diese Vereinbarung auch schriftlich vorliegt, ist allerdings unklar. Insgesamt seien elf Rechnungen gelegt worden, die insgesamt 7,8 Mio. Euro ausmachen würden. Diese Summe klagen die Bayern nun bei der inzwischen der Republik Österreich gehörenden Bank ein.
Richterin in dem Verfahren ist Gudrun Slamanig, die Klage wurde der Hypo bereits zugestellt. Eine Gegenäußerung zu den Vorwürfen ist bis dato noch nicht bei Gericht eingelangt. Bei der Bank hieß es auf APA-Anfrage dazu, man sei gerade dabei, die Klage zu prüfen.













