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    Zuletzt aktualisiert: 21.03.2012 um 13:12 UhrKommentare

    Österreich-Tochter zahlt Zinsen für Ergänzungskapital

    Die Hypo Kärnten will die seit 2007 nicht mehr bedienten Zinsen für 40 Millionen Euro Ergänzungskapital in der Höhe von 5,9 Millionen Euro zurückzahlen.

    Foto © KLZ/Weichselbraun

    Die Österreich-Tochter der Hypo Alpe-Adria-Bank hat es im Jahr 2011 wieder zurück in die Gewinnzone geschafft. Die Bank, die vornehmlich in Kärnten aktiv ist, erwirtschaftete ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 10,2 Mio. Euro, der Stand der Wertberichtigungen sank von 430 Mio. auf 312 Mio. Euro (minus 27,4 Prozent), die Non Performing Loans sanken von 844 Mio. auf 641 Mio. Euro (minus 24 Prozent). Die Bank will nun die seit 2007 nicht mehr bedienten Zinsen für 40 Mio. Euro Ergänzungskapital in der Höhe von 5,9 Mio. Euro zurückzahlen.

    Schlimme Zeiten vorbei

    "Wir sind soweit, wir konnten die schlimme Zeit hinter uns lassen", erklärte Vorstandsdirektor Gerhard Salzer am Mittwoch in Klagenfurt. Der angepeilte Verkauf der Bank sei noch heuer möglich. Die positive Bilanz sei "natürlich ein Vorteil" in diesem Prozess, so Salzer.

    Als Jahresüberschuss erwirtschaftete das Institut 7,5 Mio. Euro. Die Bilanzsumme wurde um 228 Mio. Euro auf 5,74 Mrd. Euro gesenkt, zugleich sei aber das Neugeschäft gesteigert worden, so Salzer. Die Eigenmittelquote stieg von 10,1 auf 12,1 Prozent, die Kernkapitalquote (Tier 1) kletterte von 5,6 auf 6,85 Prozent. "Bis spätestens 2014 soll eine Kernkapitalquote von 9,0 Prozent erreicht werden", kündigte Finanzvorstand Friedrich Racher an.

    Die Ausrichtung der Bank ist wieder voll und ganz auf das Kerngeschäft fokussiert. "Wir setzen auf unsere traditionellen Stärken, wir wollen nicht in die Welt der großen Spekulationen und Transaktionen", erklärte Racher. Bankfremde Aktivitäten wurden bzw. werden aufgegeben. 2011 hatte die Bank etwa 18 Biogasanlagen in Deutschland und Österreich verkauft. Dieses Abenteuer hatte als Institut einen "zweistelligen Millionenbetrag" gekostet. In Deutschland habe die Hypo aber nach wie vor "ein paar hundert Mio. Euro Forderungen" resultierend aus diversen Investments, so Racher.

    Die Hypo Österreich steht so wie auch die Hypo Italien zum Verkauf. Zum Stand des Verkaufsprozesses wollte sich der Vorstand nicht äußern, das sei Sache des Eigentümers - der Republik. "Der Eigentümer, den wir uns wünschen, ist der, der uns eine Chance gibt", sagte Vorstandsdirektor Salzer. Der Mitarbeiterstand wurde 2011 um rund 70 Personen auf 450 gesenkt. Weitere große Einschnitte am Personalsektor seien nicht mehr geplant.


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      Grafik: Kärntens Finanzen

      Quelle: APA
       


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