Hypo AA: Klage wegen Sonderdividende dürfte bevorstehen
Die Staatsbank Hypo Alpe Adria will sich von den ehemaligen Aktionären Geld zurückholen. Eine Dividende in der Höhe von 50 Millionen Euro soll zu unrecht ausbezahlt worden sein. Eine Klage soll demnächst eingebracht werden.

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Die seit etwa einem Jahr von der notverstaatlichten Kärntner Hypo angekündigten rechtlichen Schritte wegen einer an die Altaktionäre bezahlten Sonderdividende von 50 Mio. Euro anno 2008 dürften nun konkret werden. "Zeitnah" könnte eine offizielle Klage eingebracht werden, hieß es am Dienstag aus der Bank gegenüber der APA. Dem Vernehmen nach soll die endgültige Entscheidung in ein bis drei Wochen fallen.
"Wir sind weiterhin der Meinung, dass diese Dividende wegen des Hypo-Consultants-Verkaufs unrechtmäßig ausbezahlt wurde", sagte ein Bankensprecher. Zuerst sollen die 50 Mio. Euro eingeklagt werden, um danach - sollte man gewinnen - auch noch rund zwölf Mio. Euro an Zinsen einzuklagen. So könnten Kosten gespart werden.
Fast die Hälfte des potenziellen Streitwertes trifft die Kärntner Landesholding, also das Land Kärnten. 22,5 Mio. Euro müsste das Bundesland berappen, später noch einmal rund sechs Mio. Euro an Zinsen. Die Rückzahlungsforderung an die Grawe-Tochter Bank Burgenland beläuft sich samt Zinsen auf 26,3 Mio. Euro, von der Berlin & Co Capital des Ex-Vorstandschefs Tilo Berlin will man 5,7 Mio. Euro und von der Hypo-Mitarbeiter-Privatstiftung 2,6 Mio. Euro.













