Zivilprozess von Ex-Hypo-Vize Striedinger gegen Bank vertagt
Einer der vielen derzeit am Landegericht Klagenfurt anhängigen Zivilprozesse rund um die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank ist am Donnerstag vertragt worden.

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Im konkreten Fall klagt Ex-Hypo-Vize Günter Striedinger seinen ehemaligen Arbeitgeber auf 140.000 Euro. Striedinger bezieht sich in der Klage darauf, dass der damalige Hypo-Chef Wolfgang Kulterer Mitte 2006 den Privatdetektiv Dietmar Guggenbichler damit beauftragt haben soll, ihn und seine Aktivitäten in Kroatien unter die Lupe zu nehmen.
In der vorbereitenden Tagsatzung am Donnerstag unter Vorsitz von Richter Johann Baumgartner wurde erörtert, ob das Zivilverfahren nicht bis zur Beendigung der anhängigen Hypo-Strafverfahren unterbrochen werden solle. "Die Anwälte beider Parteien zeigten sich gegenüber dieser Vorgangsweise nicht abgeneigt, sie wollen aber mit ihren Mandanten Rücksprache halten", erklärte Gerichtssprecher Martin Reiter auf Anfrage der APA. Wie es mit dem Verfahren weitergeht war deshalb vorerst nicht abzusehen.
Striedingers Klagsvorwurf gegen die Hypo bezieht sich darauf, dass Guggenbichlers Bericht durch eine Indiskretion der Hypo an die Öffentlichkeit gelangt sei. Dies verstoße gegen die Auflösungsvereinbarung, die Striedinger bei seinem Ausscheiden aus der Bank am 31. August 2006 geschlossen habe. Diese sehe die gegenseitige Verpflichtung vor, keinerlei Handlungen zu setzen, die wirtschaftlichen Schaden oder einen Imageschaden nach sich ziehen. Die Hypo bestreitet die Vorwürfe.













