Canori: Habe kein Geld von BayernLB bekommen
Der Präsident des inzwischen insolventen Bundesliga-Fußballvereins SK Austria Kärnten, Mario Canori, ist am Mittwoch vor dem Hypo-U-Ausschuss des Kärntner Landtages zum Thema Sponsoring für seinen Verein befragt worden.

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Jörg Haider hätte es nicht anders gemacht. Wenn man im vermeintlichen Zwielicht steht, kontert man mit der strahlend weißen Weste - kleidungstechnisch und auch in der Darstellung des Geschehenen.
Er selbst habe nie mit den Bayern verhandelt. Auch nicht mit der Hypo. "Jörg Haider sagte, er habe einen Sponsor, der fünf Millionen bringt. Dass es die Hypo ist, habe ich erst später erfahren. Von den Bayern gab es überhaupt kein Geld." Canori selbst habe in der Folge nur das Vereinbarte noch in Vertragsform gebracht. Mit wem er bei der Hypo Kontakt hatte? "Das war Josef Kircher. Mit Wolfgang Kulterer gab es maximal marginal Kontakte." Von den fünf Hypo-Millionen hat Canori fast nichts gesehen. Drei Millionen flossen direkt von der Hypo nach Pasching - als Spende deklariert. Weitere 1,5 Millionen gingen an den FC Kärnten. Für den tatsächlichen Spielbetrieb blieben 500.000 Euro beim Verein. "Dafür hätte die Hypo auch ein Präsidiumsmitglied nominieren können, was sie aber nie tat."
Hat der Verein schlecht verhandelt, schließlich zahlt die Generali Versicherung in Wien 1,5 Millionen Euro pro Jahr fürs Stadion-Sponsoring, in Kärnten waren es 500.000 Euro? "Das war damals nun einmal so."













