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Zuletzt aktualisiert: 24.03.2011 um 20:15 UhrKommentare

Erster Zivilprozess gegen Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky

Vor dem Landgericht München I beginnt am Freitag ein Zivilprozess der Bayerischen Landesbank (BayernLB) gegen ihren früheren Finanzvorstand Gerhard Gribkowsky. Es geht um Schadensersatzansprüche in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro.

Foto © Reuters

Vor dem Landgericht München I beginnt am Freitag ein Zivilprozess der Bayerischen Landesbank (BayernLB) gegen ihren früheren Finanzvorstand Gerhard Gribkowsky. Um ihre Schadensersatzansprüche in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro gegen den unter Korruptionsverdacht stehenden ehemaligen Top-Manager abzusichern, hat die BayernLB vor dem Gericht einen Arrestantrag gestellt.

Mit dessen Hilfe will die Bank das bei Gribkowsky vorhandene Vermögen wie etwa Guthaben oder Immobilienwerte sichern. Gribkowsky soll im Zusammenhang mit einem Formel-1-Geschäft der BayernLB 37 Mio. Euro Schmiergeld kassiert haben. Die 200-Millionen-Forderung bezieht sich dagegen auf den Kauf der notverstaatlichten Kärntner Hypo Alpe Adria, die der Bank 3,7 Mrd. Euro kostete.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Analyse zum Styrian-Spirit-Urteil

Mit Schuldsprüchen und Haftstrafen von 2,5 bzw. 2 Jahren endete am Freit...Bewertet mit 4 Sternen

 

Serie "Die Akte Hypo"

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Bereicherung und Balkangeschäfte hinter Stiftungsschleiern, Verlust-Exzesse bis zum Beinahe-Ruin. Der Krimi um die Hypo Alpe-Adria. Die Serie zum Mega-Debakel der Kärntner Landesbank.

 

Grafik: 1. Halbjahr 2010 & Entwicklung der HGAA

Quelle: APA
 


Eigentümer

Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

 

Grafik: Konzernstruktur

Quelle: APA
 

Grafik: Kärntens Finanzen

Quelle: APA
 


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