Erster Zivilprozess gegen Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky
Vor dem Landgericht München I beginnt am Freitag ein Zivilprozess der Bayerischen Landesbank (BayernLB) gegen ihren früheren Finanzvorstand Gerhard Gribkowsky. Es geht um Schadensersatzansprüche in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro.

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Vor dem Landgericht München I beginnt am Freitag ein Zivilprozess der Bayerischen Landesbank (BayernLB) gegen ihren früheren Finanzvorstand Gerhard Gribkowsky. Um ihre Schadensersatzansprüche in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro gegen den unter Korruptionsverdacht stehenden ehemaligen Top-Manager abzusichern, hat die BayernLB vor dem Gericht einen Arrestantrag gestellt.
Mit dessen Hilfe will die Bank das bei Gribkowsky vorhandene Vermögen wie etwa Guthaben oder Immobilienwerte sichern. Gribkowsky soll im Zusammenhang mit einem Formel-1-Geschäft der BayernLB 37 Mio. Euro Schmiergeld kassiert haben. Die 200-Millionen-Forderung bezieht sich dagegen auf den Kauf der notverstaatlichten Kärntner Hypo Alpe Adria, die der Bank 3,7 Mrd. Euro kostete.












