Kärntner Hypo: Verkauf von kroatischen Industriebetrieben
Die notverstaatlichte Kärntner Hypo Group Alpe Adria Bank setzt den Prozess des Abstoßens vieler ihrer Beteiligungen fort. Diesmal sind die kroatischen Industriebetriebe Aluflexpack und TLM-TVP betroffen, an denen die Hypo mit rund 90 Prozent beteiligt ist.

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Allerdings steht noch nicht fest, ob die beiden Betriebe im Paket oder einzeln verkauft werden. Dies berichtete das "WirtschaftsBlatt" in seiner Montagsausgabe.
"Wir steigen im April in den Verkaufsprozess ein", bestätigte Hypo-Sprecher Dominic Köfner auf APA-Anfrage. Laut "WirtschaftsBlatt" wurde die Hypo deshalb Eigentümer der Unternehmen, weil die früheren Eigentümer ihre Kredite bei der Bank nicht mehr bedienen konnten. Gutachter hätten festgestellt, dass die Bank im Jahr 2007 zusätzliche 15 Mio. Euro in die Unternehmen gepumpt hätte, um eine drohende Insolvenz zu verhindern.
Die Verpackungsfirma Aluflexpack beschäftigt knapp 500 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Umsatz von rund 70 Mio. Euro. Die Aluschmelze TLM-TVP hat ebenfalls rund 500 Mitarbeiter, der Umsatz betrug 130 Mio. Euro. Ins Gerede gekommen war die TLM zuletzt wegen einer Affäre um das kroatische staatliche Stromunternehmen HEP wegen ungeklärter Fälle von zu billig verkauftem Strom.













