Will Wlaschek doch Schlosshotel?
Billa-Gründer Wlaschek interessiert sich angeblich wieder für das Schlosshotel Velden. Bereits im August 2010 war er als möglicher Käufer im Gespräch. Bisherige Verkaufsversuche allesamt gescheitert.

Foto © Weichselbraun
Immobilien-Tycoon und Billa-Gründer Karl Wlaschek interessiert sich angeblich wieder für den Kauf des Schlosshotels in Velden am Wörthersee. Das berichtet das "WirtschaftsBlatt" in seiner Donnerstagsausgabe. Das Nobelhotel befindet sich im Besitz der zwangsverstaatlichten Kärntner Hypo Group Alpe Adria. Bisherige Veräußerungsversuche der Bank waren allesamt gescheitert.
Bereits im August 2010 hatte es geheißen, Wlaschek wolle das Schlosshotel kaufen. Zustande kam das Geschäft damals ebenso wenig wie ein Verkauf an die italienische Gruppo Serramarina oder an ein Konsortium aus Österreich rund um den Immobilienentwickler Peter Nikolaus Lengersdorff.
60 Millionen Euro
Das 100-Millionen-Euro-Projekt Schlosshotel Velden zählte zu den Lieblingsprojekten des verstorbenen Kärntner Landehauptmanns Jörg Haider. Der Ausbau der Nobelherberge war für ihn ein "Leuchtturmprojekt" des Kärntner Tourismus. Jetzt wird kolportiert, dass die Hypo etwa 60 Millionen Euro aus dem Verkauf erlösen will.














