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Zuletzt aktualisiert: 01.02.2011 um 18:03 UhrKommentare

Hypo-Resolution für Pröll-Sprecher "armselig"

In einer Resolution der Kärntner Landesregierung wird von Finanzminister Josef Pröll "lückenlose Aufklärung" im Hypo-Skandal gefordert. Für Pröll Sprecher Harald Waglein sind die Verantwortlichen in der Landesregierung selbst zu suchen.

Foto © Weichselbraun

Weil die BayernLB ihrer damaligen Tochter Hypo Alpe Adria kurz vor der Notverstaatlichung Geld entzogen und Kreditlinien gestrichen haben soll, stehen für die die Kärntner Landesregierung "einige Themen ungeklärt im Raum". In einer Resolution der Landesregierung wird von VP-Finanzminister Josef Pröll "lückenlose Aufklärung" im Hypo-Skandal gefordert.

Landeshaftungen

In Wien machte sich der Pressesprecher des Finanzministers für eine "Aufklärung auf kurzem Weg" erbötig: Grund für die Hypo-Misere seien Landeshaftungen von 20 Milliarden Euro gewesen, die wiederum "leichtfertig auf politischen Druck vergebene Kredite abgedeckt" hätten, so Pröll-Sprecher Harald Waiglein am Dienstagnachmittag. Das habe dem Steuerzahler die Suppe eingebrockt. Waiglein befand es als "armselig", wenn sich jetzt gerade jene, die für diese Misere verantwortlich seien, in die erste Reihe stellten und nach Aufklärung riefen.


KLEINE.tv

Analyse zum Styrian-Spirit-Urteil

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Serie "Die Akte Hypo"

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Bereicherung und Balkangeschäfte hinter Stiftungsschleiern, Verlust-Exzesse bis zum Beinahe-Ruin. Der Krimi um die Hypo Alpe-Adria. Die Serie zum Mega-Debakel der Kärntner Landesbank.

 

Grafik: 1. Halbjahr 2010 & Entwicklung der HGAA

Quelle: APA
 


Eigentümer

Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

 

Grafik: Konzernstruktur

Quelle: APA
 

Grafik: Kärntens Finanzen

Quelle: APA
 


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