Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 19:34 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Hypo-Kredit für taumelnde Alpine Prozess gegen Hypo-Manager Ruhdorfer vertagt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Hypo Alpe Adria Nächster Artikel Hypo-Kredit für taumelnde Alpine Prozess gegen Hypo-Manager Ruhdorfer vertagt
Zuletzt aktualisiert: 14.01.2011 um 17:12 UhrKommentare

Striedinger zeigte Hypo-Anwalt Held an

Der Ex-Vorstand will 3,2 Millionen Euro Schadenersatz wegen Ruf- und Geschäftsschädigung. Er sei von der CSI-Hypo "kriminalisiert" worden. Geschäfte mit Zagorec über "maximal 60 bis 70 Millionen Euro."

Günter Striedinger will nun Hypo-Anwalt Guido Held klagen

Foto © KLZ / Weichselbraun, ScheriauGünter Striedinger will nun Hypo-Anwalt Guido Held klagen

Günter Striedinger, Ex-Vorstand und Beschuldigter in der Causa Kärntner Hypo Alpe Adria Group, geht in die Gegenoffensive. Nach 20 Anzeigen des Anwaltes der Hypo, Guido Held, gegen ihn zeigte nun Striedinger seinerseits Held wegen Ruf- und Geschäftsschädigung an und fordert 3,2 Mio. Euro Schadenersatz, kündigte der Ex-Banker in einem Interview in der (morgigen) Samstagsausgabe des "Kurier" und der "Wiener Zeitung" an. Ansonsten beteuert Striedinger erneut seine Unschuld.

Als Grund für seine Millionenforderung gab Striedinger an, dass er von der CSI-Hypo "kriminalisiert" worden sei und deshalb ein Beratungsmandat in Kroatien verloren haben. Konkret geht es um den Verkauf der kroatischen Firmen AB Maris und Darija im Jahr 2010. An den beiden Immobilienprojekten hielt die Hypo einen Minderheitsanteil. Beim Verkauf wäre Striedingers Firma Rubicon ein Beratungshonorar von zwei Prozent des Gesamtpreises - eben jene 3,2 Mio. Euro - zugestanden, so Striedinger.

Über ihn würden "Schmutzkübel" ausgeschüttet, während die wahren Verantwortlichen des Hypo-Desasters "die Tage schön ausklingen lassen", sagte Striedinger. Entgegen anderen Behauptungen habe er selbst "in meiner Hypo-Zeit selbstverständlich niemals Zahlungen von irgendeinem Kunden erhalten. Es gab auch nie irgendwelche gemeinsamen Gesellschaften mit Kunden", erklärte der Ex-Banker.

Den kroatischen Ex-General Vladimir Zagorec habe er 2004 "als Kunden kennengelernt", der "in höchsten Kreisen angesehen" gewesen sei. "Zagorec hat seine Geschäfte über die Hypo Liechtenstein abgewickelt, damit hatte ich in keinster Weise etwas zu tun", so Striedinger. "Kroatien vermutete 2007, als der Auslieferungsantrag für Zagorec an Österreich gestellt wurde, dass 260 Millionen Euro verschwunden seien", so der Ex-Banker. Die Konten von Zagorec in Liechtenstein seien inzwischen geöffnet, die Hypo habe mit ihm über Projektgesellschaften "Geschäfte über maximal 60 bis 70 Millionen Euro" gemacht, so der Ex-Hypo-Vorstand.

Auch Kreditvergaben ohne Genehmigung habe es unter seiner Ägide nie gegeben. "Ich kann nur sagen, ich habe ein absolut reines Gewissen: Solange ich in der Bank war, sind die Geschäfte ordentlich und korrekt gelaufen", meinte Striedinger.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Analyse zum Styrian-Spirit-Urteil

Mit Schuldsprüchen und Haftstrafen von 2,5 bzw. 2 Jahren endete am Freit...Bewertet mit 4 Sternen

 

Serie "Die Akte Hypo"

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Bereicherung und Balkangeschäfte hinter Stiftungsschleiern, Verlust-Exzesse bis zum Beinahe-Ruin. Der Krimi um die Hypo Alpe-Adria. Die Serie zum Mega-Debakel der Kärntner Landesbank.

 

Grafik: 1. Halbjahr 2010 & Entwicklung der HGAA

Quelle: APA
 


Eigentümer

Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

 

Grafik: Konzernstruktur

Quelle: APA
 

Grafik: Kärntens Finanzen

Quelle: APA
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang