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Zuletzt aktualisiert: 25.10.2010 um 21:23 UhrKommentare

Klage gegen Schmidt & Co.

BayernLB fordert, dass Ex-Manager Schadenersatz leisten müssen. Ob auch der frühere Verwaltungsrat geklagt wird, ist noch offen.

Foto © KLZ/Weichselbraun

Der Verwaltungsrat der BayernLB ist gestern Abend zu Beratungen über Schadenersatzforderungen gegen den früheren Vorstand der Bank zusammengekommen. Hintergrund der außerordentlichen Sitzung ist ein Rechtsgutachten von Hengeler Mueller zum milliardenschweren Fehlkauf der mittlerweile verstaatlichten Hypo Group Alpe Adria. In der Expertise war die Kanzlei zu dem Schluss gekommen, dass die früheren Vorstandsmitglieder rund um Werner Schmidt den Kaufvertrag für die frühere Tochter so nicht hätten abschließen dürfen und sich deshalb haftbar gemacht hätten.

"Für mich als Vorsitzender des Verwaltungsrats steht außer Frage, dass der damalige Vorstand Schadenersatz leisten muss", hatte Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) vor einer Woche erklärt. Ob auch der frühere Verwaltungsrat - darunter zahlreiche CSU-Politiker - geklagt wird, ist noch offen.


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Serie "Die Akte Hypo"

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Bereicherung und Balkangeschäfte hinter Stiftungsschleiern, Verlust-Exzesse bis zum Beinahe-Ruin. Der Krimi um die Hypo Alpe-Adria. Die Serie zum Mega-Debakel der Kärntner Landesbank.

 

Grafik: 1. Halbjahr 2010 & Entwicklung der HGAA

Quelle: APA
 


Eigentümer

Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

 

Grafik: Konzernstruktur

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Grafik: Kärntens Finanzen

Quelle: APA
 


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