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Zuletzt aktualisiert: 29.09.2010 um 14:32 UhrKommentare

Hypo Kärnten verkaufte Nobel-Büro am Wiener Stephansplatz

Die Wiener Zentrale im Palais Equitable nahe des Stephansplatzes wurde verkauft. Die Bank konzentriert ihre Aktivitäten nun am Parkring, dem zweiten Standort in Wien.

Foto © KLZ/Weichselbraun

Die im Dezember 2009 notverstaatlichte Hypo Kärnten hat ihre Wiener Zentrale nahe des Stephansplatzes verkauft. Die Immobilie - eine Etage im Palais Equitable - war 1997 angeschafft worden, um die "A-Kunden besser ansprechen zu können". Das repräsentative Büro mit 765 Quadratmetern im zweiten Stock des Equitable ging um einen ungenannten Betrag an einen ungenannten oberösterreichischen Käufer.

Laut Hypo Alpe Adria ist der Verkauf an den Bestbieter erfolgt. Interessiert hatten sich ein Dutzend potenzielle Käufer. Hypo-Chef Gottwald Kranebitter bezeichnete den Verkauf als "weiteren konsequenten Schritt zur Neuausrichtung der Bank".

Verlegung zum Parkring

Die Büros und damit alle Aktivitäten der Bank in Wien "werden zeitnah vom Palais Equitable an den Parkring, den zweiten Standort in Wien, verlegt. Die Private Banking Aktivitäten bleiben voll aufrecht erhalten", teilte das Kreditinstritut am Mittwoch mit. Im zweiten Hypo-Büro gegenüber dem Stadtpark war bisher nur das Leasing/Corporate-Business beheimatet gewesen. Das Headquarter des Gesamtkonzerns bleibt in Klagenfurt.


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Serie "Die Akte Hypo"

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Bereicherung und Balkangeschäfte hinter Stiftungsschleiern, Verlust-Exzesse bis zum Beinahe-Ruin. Der Krimi um die Hypo Alpe-Adria. Die Serie zum Mega-Debakel der Kärntner Landesbank.

 

Grafik: 1. Halbjahr 2010 & Entwicklung der HGAA

Quelle: APA
 


Eigentümer

Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

 

Grafik: Konzernstruktur

Quelle: APA
 

Grafik: Kärntens Finanzen

Quelle: APA
 


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