Kranebitter will Treichl Appetit auf Kärntner Hypo machen
"Man könnte meinen, die Bankensteuer oder Transaktionssteuer könnte meine letzte Sorge sein", so der neue Chef der Kärntner Hypo, Gottwald Kranebitter, "dem ist aber nicht so", denn er wolle mit der "Krisenbank, für die ich tätig bin" 2011 die Null-Linie erreichen.

Foto © Montage: Reuters (2)
Die Bankensteuer ist für Kranebitter "eine budgetpolitische Maßnahme. Es ist auch ein Irrtum, dass die Transaktionssteuer hilft, das Risiko zu steuern." "Keine dieser Steuern hätte die Situation, in der wir uns befinden, verhindert", sagte der Ex-Chef des Wirtschaftsprüfers KPMG am Dienstagabend bei einer KPMG-Podiumsdiskussion in Wien.
"Die Öffentlichkeit verlangt nach raschen Erfolgen, die werden wir nicht präsentieren können", will sich Kranebitter die Latte für die Sanierung der Kärntner Hypo nicht zu hoch hängen. "Wir haben trockene Immobilienmärkte und finden keine Käufer für die Assets, die wir verkaufen wollen." Er glaube aber, dass man mittelfristig ein kleines Netzwerk in vier bis fünf Ländern so entwickeln könne, "dass Andreas Treichl so Appetit darauf bekommt, dass er bereit ist, mehr dafür zu bezahlen als er für die Einzelteile bezahlen würde".













