Pröll setzt nun "CSI-Hypo" ein
In der Causa Hypo wird es nun ernst: Eine bankeigene Sondereinheit soll bei der Aufklärung helfen. Ein 100-köpfiges Team wird alle Belege genauestens prüfen.

Foto © APAFinanzminister Josef Pröll
In der Causa Hypo wird es nun ernst. Der neue Eigentümer das Finanzministerium hat mit der Aufarbeitung der Causa begonnen. Finanzminister Josef Pröll hat dafür die "CSI-Hypo" rekrutiert, wie er das 100-köpfige Team nennt. Sie stellt sich zusammen aus Nationalbank, Finanzmarktaufsicht und Finanzministerium.
Jeder Beleg werde umgedreht werden, so Pröll im ORF-Mittagsjournal. Weiters sei es offensichtlich dass nicht alles glatt gelaufen sei. Eine Neuausschreibung des Vorstandes, bedeute für Pröll weiters nicht automatisch die Ablöse des bisherigen Hypo-Chefs Pinkl.
"Hintergrund ist auch, dass der BayernLB daran gelegen ist, größtmögliche Transparenz zu schaffen. Deshalb wird auch der Staatsanwaltschaft Zugang zu diesem Datenraum ermöglicht," sagte ein BayernLB-Sprecher am Freitag gegenüber der Austria Presse Agentur. Die Ermittler haben den Verdacht, dass die BayernLB im Jahr 2007 absichtlich zu viel für die HGAA zahlte. Außerdem prüfen sie einen Korruptionsverdacht im Zusammenhang mit einem Sponsoring.













