Auch Schmidt-Chiari und Glock weisen Investment zurück
Nach Ex-Wienerberger-General Erhard Schaschl weisen auch der frühere Creditanstalt-Chef Guido Schmidt-Chiari und der Kärntner Industrielle Gaston Glock zurück, jemals an der Hypo Alpe Adria Bank beteiligt gewesen zu sein.
Sie waren zuletzt in Medien ebenfalls als mögliche Hypo-Investoren genannt worden. Schmidt-Chiari hielt Freitagfrüh in einer Stellungnahme an die APA fest, dass er zwar seinerzeit vom Vermögensverwalter Tilo Berlin wegen einer Teilnahme an der Hypo Alpe Adria-Finanzierung angesprochen worden sei, eine Teilnahme jedoch sowohl für sich als auch für eine Stiftung abgelehnt habe.
Der Kärntner Unternehmer Glock ließ Freitagfrüh über seinen Rechtsanwalt Wilhelm Gößeringer von der Klagenfurter Kanzlei G & O Gößeringer gegenüber der APA klarstellen, dass er oder seine Stiftung nicht bei der Berlin-Investorengruppe dabei gewesen sei. In der "Kleinen Zeitung" (Freitag) findet sich dazu folgende Stellungnahme der Glock-Stiftung: "Weder Herr Ing. Gaston Glock noch ein Mitglied der Familie Glock, noch eine Stiftung oder ein Unternehmen aus der Glock-Gruppe waren Teil der Investorengruppe um Tilo Berlin. Sie haben auch sonst in keiner Weise unmittelbar oder mittelbar ein finanzielles Engagement in Zusammenhang mit dem Hypo-Anteilserwerb bzw. den Hypo-Anteilserwerbern gesetzt. Dementsprechend gab und gibt es im Zusammenhang mit dem Hypo-Verkauf weder eine unmittelbare noch eine mittelbare Beteiligung von Glock."
Der wie Schmidt-Chiari auf einer "Hypo-Investorenliste" im Magazin "Format" genannte Schaschl hatte gegenüber der APA am Donnerstag betont, er habe in seinem ganzen Leben kein einziges geschäftliches Gespräch mit Tilo Berlin geführt. Schriftlich hielt Schaschl fest, dass er nie in Aktien oder Genussscheine in Sachen Hypo Alpe Adria investiert gewesen sei und auch nie eine Kontoverbindung zu der Bank gehabt habe. Er sei zu Unrecht auf die Liste "prominenter Profiteure beim Hypo-Verkauf" gelangt.













