Neue Justiz-Achse München-Klagenfurt
Zur Aufklärung der BayernLB-Affäre ist die Münchner Staatsanwaltschaft personell kräftig aufgestockt worden.

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Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger sagte am Montag der Nachrichtenagentur DAPD, die Ermittlungsgruppe sei ab Neujahr um drei Staatsanwälte auf jetzt sieben Mitarbeiter verstärkt worden. Die Münchner Staatsanwaltschaft verdächtigt den früheren BayernLB-Chef Werner Schmidt, die österreichische Bank Hypo Alpe Adria zu einem überhöhten Kaufpreis gekauft zu haben.
Schmidt sei der einzige Beschuldigte, aber die Ermittlungen konzentrierten sich nicht nur auf ihn, sagte Stockinger. "Man muss sehen, was sich ergibt", sagte die Staatsanwältin. Schmidt sei am Mittwoch vor Weihnachten vernommen worden. Es seien aber auch andere Personen vernommen worden. Die Ermittlungen würden mit Nachdruck vorangetrieben.
Zu einer österreichischen Pressemeldung, wonach eine Verhaftung des ehemaligen Hypo-Alpe-Adria-Chefs Tilo Berlin bevorstehen könnte, wollte sich Stockinger nicht äußern. Die Staatsanwaltschaften in München und Klagenfurt arbeiteten zusammen, sagte sie lediglich.













