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    Zuletzt aktualisiert: 22.12.2012 um 19:17 UhrKommentare

    Endspurt im Wahn des Weihnachts-Shoppings

    Am Montag ist die letzte Chance, um noch Weihnachtsgeschenke zu ergattern. Die Kärntner Einkaufszentren rüsten sich für das "letzte Gefecht".

    Letzte Chance für Late-Shopper: Am Montag stürmen Christkindln ein letztes Mal vor Weihnachten die Geschäfte

    Foto © KLZ/Markus TraussnigLetzte Chance für Late-Shopper: Am Montag stürmen Christkindln ein letztes Mal vor Weihnachten die Geschäfte

    Es gibt sie, die Organisations-Genies, die schon Mitte Oktober ihre Weihnachtseinkäufe unter Dach und Fach haben - und damit ihr Umfeld in den Wahnsinn treiben. Schlimmer ist aber der umgekehrte Wahnsinn, der des Last-Minute-Shoppings, der am Montag die Kärntner Einkaufszentren heimsuchen wird. Die fühlen sich gerüstet.

    "Den Ansturm spüren wir schon die ganze Woche", sagt Andreas Kulmitzer, Leiter des Stadtparkcenters in Spittal. 15.000 bis 20.000 Besucher hat sein Haus an jedem der vergangenen Tage vor Weihnachten. Für den 24. erwartet er sich vor allem einen Ansturm auf die Gutscheine. "Die gehen weg wie verrückt, wir steuern heuer auf einen Rekord beim Gutscheinverkauf zu."

    Dass am Vormittag des Heiligen Abends noch ein letztes Aufgebot von Last-Minute-Einkäufern droht, weiß auch die Managerin der Klagenfurter City Arkaden, Andrea Wicht: "Wir haben das Personal und Security schon am Samstag hochgefahren, auch die Shoppächter haben ihre Teams extrem aufgestockt." An den Öffnungszeiten für Montag wird aber nicht mehr gerüttelt, die City Arkaden sperren um 14 Uhr zu. "Ich hoffe, das wird reichen", sagt Wicht. Spät entschlossenen Shoppern empfiehlt sie vor allem, Geduld mitzubringen. Sonderwünsche sollte man keine mehr deponieren. "Die Verkäufer sind alle sehr bemüht, aber zaubern können sie nicht." Gerade bei Gutscheinen wird man sich auf Wartezeiten gefasst machen müssen, bis zu einer Stunde steht man für die begehrten Stellvertreter in der Schlange.

    Aus diesem Grund hat Richard Oswald vorgesorgt und genügend Gutscheine einlagern lassen. Der Manager des Atrio in Villach kennt deren Beliebtheit: "Über Rolltreppen, die stehen bleiben, retten wir uns irgendwie drüber. Aber wenn uns die Gutscheine ausgehen, das wäre der absolute Horror."

    Dann würde wohl ein Kampf um die Last-Minute-Geschenke eintreten, die laut Südpark-Chef Heinz Achatz am Montag ohnehin viel Umsatz generieren werden. "Uhren, Schmuck, Parfüms kauft man auf den letzten Drücker. Und Dessous sind ein großes Thema." Im Südpark stellt man sich auf den Ansturm auf Lebensmittel ein: Der Merkur öffnet um 6.30 Uhr.

    Frühschicht für die Feinkostmitarbeiter

    Ein Großkampftag erwartet den Lebensmittelhandel am 24. Dezember. "Lange Weihnachten" heißt es im Fachjargon, wenn die Weihnachtsfeiertage nahe an einem Wochenende liegen. Die Konstellation des heurigen Jahres birgt zudem eine Besonderheit: "Viele Kunden wollen die Feiertage über frisches Fleisch und frischen Fisch. Die kaufen das aber nicht am Samstag davor ein, sondern wollen es erst möglichst spät am Montag abholen. Für die Feinkostabteilungen eine große Herausforderung", sagt Atrio-Manager Harald Oswald.

    Der Extremtermin trifft die Handelsketten nicht unvorbereitet. "Wir haben viele Vorbestellungen für den 24. Dezember, die frisch hergerichtet werden. Deshalb starten einige der Feinkostabteilungen am Montag um 4 oder 5 Uhr früh mit den Vorbereitungen", sagt Verena Wegscheider, Pressesprecherin des Spar-Konzerns. Das Personal wird zwar nicht kurzfristig aufgestockt, die Mitarbeiter wissen aber, dass in dieser Zeit viel Umsatz gemacht wird, und gestalten dementsprechend die Dienstpläne.

    "Voller Personalaufwand" gilt auch für die Mitarbeiter des REWE-Konzerns, zu dem unter anderem die Handelsketten Billa und Merkur gehören. "Merkur macht etwa 20 bis 30 Prozent mehr Umsatz als im restlichen Jahr. Darauf sind die Mitarbeiter vorbereitet", sagt Konzernsprecherin Karin Nakhai. Den stärksten Einkaufstag haben die Handelsketten allerdings schon hinter sich - der war am Samstag.

    Denn auch der vierte Einkaufssamstag bescherte den Händlern in Kärnten zufriedene Gesichter. In den Einkaufszentren und in den Innenstädten von Klagenfurt und Villach war der Andrang enorm. "Wir rechnen beim Weihnachtsgeschäft mit einem Plus von zwei bis drei Prozent", sagt Richard Oswald, Geschäftsführer des Villacher Einkaufszentrums Atrio. Auch die restlichen Einkaufszentren gehen von einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr aus.


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