Mobil, modern und menschlich
Der Direktvertrieb ist der kürzeste Weg einer Ware vom Produzenten zum Kunden. Und eine Boombranche.

Foto © ISTOCKZwei Drittel der Dirketverkäufer sind Frauen
Praktisches Kunststoffgeschirr, verkauft in geselliger Hausfrauenrunde beim Nachmittagskaffee. Das war einmal. Heute ist der Direktvertrieb eine der ganz großen Zukunftshoffnungen des Handels. In vielen Bereichen des Handels kann der Direktvertrieb nämlich auf Zuwachsraten verweisen, von denen etliche andere Wirtschaftszweige nur träumen können. Derzeit gibt es in der Steiermarkt etwa 3000 Direktberater, die Tendenz ist weiterhin steigend. Immerhin fallen von 100 Betriebsneugründungen in diesem Land 15 auf den Direktvertrieb.
Attraktivität. Die Attraktivität dieser Form des Warenvertriebs hat viele Gründe: Der Direktverkäufer ist oft Ersatz für den Nahversorger, den es in vielen Gebieten aufgrund des Greißlersterbens nicht mehr gibt. Mit allen menschlichen Komponenten, die vor allem für ältere Personen wichtig sind. Natürlich spielt auch ein Maß an Bequemlichkeit eine Rolle und die entspannte Atmosphäre in den eigenen vier Wänden, die viele Kunden zu schätzen wissen. Die freie Zeiteinteilung und damit die leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten und das große Maß an Selbstständigkeit machen den Beruf des Direktverkäufers auch für Frauen interessant. Sie stellen inzwischen bereits die Mehrheit in dieser Berufsgruppe.
Features
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Peter Krasser, Gremialobmann DirektvertriebFoto © KK
Zitat
"Der Direktvertrieb übernimmt immer mehr die Aufgaben des Nahversorgers."
Peter Krasser, Gremialob-
Fakten & Zahlen
Mitglieder: 2985
Kontakte
Gremialobmann: Peter Krasser Geschäftsführer: Mag. Günther Knittelfelder














