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    Zuletzt aktualisiert: 22.02.2013 um 21:35 UhrKommentare

    Noch kaum Wachstum in Sicht

    Die Euro-Zone dürfte frühestens 2014 aus der Rezession kommen. Österreichs Wirtschaft geht es deutlich besser. Die Arbeitslosigkeit in Europa wird abermals einen neuen Rekordstand erreichen.

    Foto © APA/Symbolbild

    Trotz partieller Aufhellungen wird es noch ein steiniger Weg, bis die Wirtschaft der Euro-Zone das Konjunkturtal durchschritten hat. Das wurde bei der nun präsentierten Wirtschaftsprognose für die Jahre 2013 und 2014 deutlich. Die Euro-Zone bleibt auch heuer noch in der Rezession stecken, das heißt, dass die Wirtschaftsleistung der 17 Euro-Länder schrumpfen wird. Hauptgrund für die schleppende Erholung sind die schwachen Aussichten der wichtigen Wirtschaftsmächte Frankreich, Italien und Spanien. Eine Trendumkehr wird erst für nächstes Jahr erwartet.

    Besser sieht es für Österreichs Wirtschaft aus, wie auch heimische Wirtschaftsforscher zuletzt prognostiziert haben. Laut EU-Daten kann Österreich heuer mit einem Wachstum von 0,7 Prozent rechnen, im kommenden Jahr sind knapp zwei Prozent möglich. Österreich profitiert dabei auch von den intensiven Verflechtungen mit Europas Konjunkturlokomotive Deutschland, auch wenn unser Nachbarland heuer noch nicht zum erhofften Wachstumsschub ansetzen wird.

    "Auf Reformkurs bleiben"

    "In nächster Zeit könnte eine gewisse Stabilisierung eintreten", so EU-Währungskommissar Olli Rehn. Voraussetzung dafür seien Reformen. "Wir müssen auf dem wichtigen Reformkurs bleiben", mahnte Rehn und nannte insbesondere Italien und Frankreich. Sonst werde der Aufschwung bei Wachstum und Beschäftigung noch länger auf sich warten lassen. An den Finanzmärkten sei das Vertrauen in den Euro-Raum inzwischen wieder zurückgekehrt.

    Defizitziele verfehlt

    Die Spaltung zwischen Nord- und Südeuropa wächst. Südeuropa leidet unter Rekordarbeitslosigkeit, fehlenden Investitionen und verschuldeten Haushalten. In Italien und Spanien wird die Wirtschaft heuer weiter einbrechen.

    Das größte Problem in der Euro-Zone bleibt die Rekordarbeitslosigkeit. Sie wird heuer auf zwölf Prozent klettern. "In Spanien ist die Arbeitslosigkeit bei 26 Prozent angekommen, was völlig inakzeptabel ist", so Rehn.

    Das schwache Wachstum und die damit verbundenen geringeren Steuereinnahmen schlagen freilich auch auf die Staatshaushalte der Euro-Länder durch. Einige Länder werden daher wohl die angepeilten Defizitziele verfehlen. Darunter Frankreich, für das Land wird mit einer Haushaltslücke von 3,7 Prozent gerechnet. Offen ist, ob dem Land deswegen ein Defizitverfahren blüht.


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