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    Zuletzt aktualisiert: 18.08.2011 um 22:38 UhrKommentare

    Aktienkurse stürzen weltweit ins Minus

    Europa und die USA erschüttert ein mittleres "Börsenbeben". Auslöser war ein "Horror-Cocktail" von schlechten Nachrichten. Schwarzer Tag für Frankfurt und Wien.

    Panik in der Börse?

    Foto © ReutersPanik in der Börse?

    War das wieder ein Tag: Der Deutsche Aktienindex Dax rasselte am Donnerstag mit dem größten Tagesverlust seit dem November 2008 in den Keller und schloss mit 5602,80 Punkten um 5,82 Prozent unter dem Wert vom Mittwoch, der Wiener Börse ging es nicht viel besser, sie fiel um immerhin noch 5,24 Prozent auf 2124,31 Zähler. Dabei ist der späte Nachmittag noch glimpflich verlaufen, zwischendurch lagen Dax und ATX bis zu sieben Prozent im Minus.

    Frankfurt und Wien waren leider kein Einzelfall. Budapest verlor sechs Prozent, Mailand 6,15 Prozent, Stockholm 6,73, London 4,5 und Paris 5,47 Prozent. Betroffen waren vor allem die Werte von Banken. Besonders die Aktie der französischen Großbank Société Générale verlor erneut dramatisch an Wert. Der Kurs der Aktie stürzte in Paris um mehr als zwölf Prozent ab.

    Giftmix

    Verantwortlich für den Tiefflug an den Börsen war am Donnerstag die erneut grassierende Rezessionsangst gemischt mit einer Reihe negativer Meldungen. Börsianer sprachen bei dem Giftmix sogar von einem "Horror-Cocktail", in dem kritische Stimmen gegen die lockere Geldpolitik der USA, steigende Inflation sowie die Debatte um die Einführung einer Transaktionssteuer ebenso Platz hatten wie der ominöse "Philly-Index". Dieser Index misst die wirtschaftliche Aktivität in der US-Region Philadelphia, ein Wert über null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter null signalisiert einen Rückgang. Der Index ist von plus 3,2 Punkten im Vormonat auf minus 30,7 Punkte gefallen.

    Zu all den "bad news" gesellte sich möglicherweise noch ein "fat finger": Börsianer meinen damit einen "dicken Finger", mit dem über einen Tippfehler eine fehlerhafte bzw. viel zu hohe Wertpapierorder eingegeben wird. Die dann bei einem - wie am Donnerstag - sehr nervösen und angespannten Markt einen riesigen Kursrutsch auslösen kann.

    Kein Wunder, dass auch der Dow Jones in New York keinen guten Start erwischte. Gleich zu Beginn fiel er von 11.406,30 Punkten auf einen Tiefpunkt von 10.884,90 Zählern. Am Ende des Tages stand ein Minus 3,68 Prozent zu Buche.

    Wohin wanderte das Geld, das die Investoren aus dem Aktienmarkt abgezogen haben? Viele investierten in Gold und in amerikanische Staatsanleihen - also jene, die vor einer Woche als unsicher eingestuft wurden.


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