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    Zuletzt aktualisiert: 09.09.2010 um 21:02 UhrKommentare

    Wirtschaft kommt langsamer aus dem Tief als erhofft

    Deutlich niedriger als vorhergesagt erholt sich die europäische Wirtschaft von der Krise. Dass sie auf einen neuen Abschwung zusteuert, ist dennoch unwahrscheinlich.

    Es gibt doch kein Wirtschaftswunder.

    Foto © APEs gibt doch kein Wirtschaftswunder.

    Die Wirtschaft der Industriestaaten kommt langsamer als erhofft aus dem tiefsten Konjunkturtal der Nachkriegsgeschichte. In den sieben wichtigsten Industrieländern (G-7) könnte das Wachstum im zweiten Halbjahr gerade einmal 1,5 Prozent betragen, teilte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mit. Bisher war die OECD von einem Wachstum um 1,75 Prozent ausgegangen. In der ersten Jahreshälfte wuchs das Bruttoinlandsprodukt in dieser Ländergruppe noch um 2,5 Prozent.

    Für Deutschland sagt die OECD lediglich ein Wachstum von 0,7 Prozent fürs dritte und 1,1 Prozent fürs vierte Quartal des Jahres vorher. Die wichtigsten drei Länder der Euro-Zone - Deutschland, Frankreich und Italien - kommen im gemeinsamen Durchschnitt für den gleichen Zeitraum auf ein Wachstum von 0,4 beziehungsweise 0,6 Prozent. Dennoch betonte OECD-Chefökonom Pier Carlo Padoan: "Es ist aber unwahrscheinlich, dass wir uns auf einen weiteren Abschwung zubewegen."

    Dämpfer für privaten Konsum

    Vor allem Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt könnte dem privaten Konsum einen erheblichen Dämpfer verpassen. Die Autoren räumen allerdings ein, dass es in ihrer Vorhersage mehrere Unsicherheiten gibt: "Es ist noch nicht ganz klar, ob der Antriebsverlust beim Aufschwung nur vorübergehend ist, (...) oder ob er größere Schwächen bei den privaten Investitionen zu einer Zeit signalisiert, in der unterstützende finanzielle Anreize entfallen."

    Die Autoren empfehlen, den Wegfall steuerlicher Anreize eventuell um mehrere Monate zu verschieben, sollte die anhaltende Verlangsamung der Konjunkturerholung nur temporär sein. Sinnvoll könnte auch eine Politik sein, die die Zinsen auf ihrem geringen Niveau halten würde. Insgesamt betrachtet habe sich die finanzielle Lage der OECD-Länder jedoch verbessert. Die Inflation bleibe trotz steigender Rohstoffpreise auf niedrigem Niveau.

    Angesichts "robuster Unternehmensprofite" sowie einer eh schon geringen Investitionstätigkeit sei auch keine weitere Schwächung der Nachfrage zu erwarten. Wachstumsimpulse gingen vor allem von den Schwellenländern aus. Die USA dürften nach der Prognose im dritten und vierten Quartal jeweils ein Wirtschaftswachstum von 2,0 und 1,2 Prozent, Japan dagegen von 0,6 und 0,7 Prozent erwarten.


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