China soll Griechenland aus Krise helfen
Das hochverschuldete Griechenland will einem Zeitungsbericht zufolge Staatsanleihen im Wert von 25 Milliarden Euro an China verkaufen.

Foto © Bauer
Die US-Investmentbank Goldman Sachs habe das Geschäft der Regierung in Peking und der staatlichen Verwaltung für ausländische Währungsreserven angeboten, berichtete die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.
Der griechische Finanzminister Georgios Papakonstantinou sagte dem Blatt, er werde China im Februar im Rahmen einer internationalen Präsentation der geplanten Anleihen besuchen. Dafür sei jedoch kein Ziel gesetzt. China hält die größten Währungsreserven der Welt und ist dadurch zu einer großen Finanzmacht geworden.
Reges Interesse
Griechenland hatte am Montag eine fünfjährige Anleihe im Volumen von 8 Mrd. Euro am Markt platziert und war damit bei Anlegern auf reges Interesse gestoßen. Die Regierung in Athen muss jedoch einen kräftigen Renditeaufschlag dafür zahlen: Der Zinssatz des Papieres liegt bei 6,2 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie der vergleichbarer deutscher Papiere.
Die Emission galt als Lackmustest für Griechenland, das unter einer ausufernden Schuldenlast leidet und inzwischen von den drei führenden Ratingagenturen herabgestuft wurde. Der gesamte Kapitalbedarf Griechenlands liegt heuer bei 53 Mrd. Euro - mehr als 13 Mrd. Euro sind bereits geschafft.













