Pröll: Maßnahmen der Regierung haben gegriffen
Dieses erste Wachstum zeige deutlich, dass die Maßnahmen der Bundesregierung gegriffen hätten: "Wir haben mit ruhiger Hand durch die vergangen Krisenmonate gesteuert", so Pröll.

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Erfreut zeigt sich am Freitag Vizekanzler Finanzminister Josef Pröll (V) über die vom österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) vorgelegte Schätzung, wonach das heimische BIP im 3. Quartal um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen ist.
"Die Steuerreform hat den Konsum stabilisiert. Die Konjunkturpakte haben Wirtschaft und Arbeitsmarkt deutlich positiv beeinflusst", so Pröll in einer Aussendung.
Fehleinschätzungen
Erneut warnte Pröll vor Fehleinschätzungen: "Es wäre falsch von einem selbsttragenden Wachstum zu sprechen. Die beschlossenen Konjunkturpakte werden auch 2010 noch ihre Wirkung entfalten müssen. Es ist jetzt unsere Kernaufgabe, die Voraussetzungen für ein selbsttragendes und marktgetriebenes Wachstum zu organisieren, wie ich dies in meiner Rede zum Projekt Österreich vorgezeichnet habe."
Das Update seiner BIP-Quartalsschätzung legt das Wifo am 10. Dezember vor. Für 18. Dezember steht die nächste vierteljährliche Konjunkturprognose von Wifo und IHS an. Zuletzt hatten die Institute Ende September für 2009 einen BIP-Rückgang von 3,4 (Wifo) bzw. 3,8 Prozent (IHS) vorhergesagt und für 2010 wieder ein reales Wachstum von 1,0 Prozent.













