Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
09. Februar 2010 22:43 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 235685 Mitglieder | 212 online
Privatpension: Notbremse bei Zukunftsvorsorge Die Auslöser der Finanzkrise sind zurück Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Finanzkrise Nächster Artikel Privatpension: Notbremse bei Zukunftsvorsorge Die Auslöser der Finanzkrise sind zurück
Zuletzt aktualisiert: 27.11.2009 um 10:02 UhrKommentare

Hypo: Oberster Bankenchef glaubt an eine Rettung

Laut oberstem Bankenvertreter Österreichs, Walter Rothensteiner, gebe es potente Hypo-Eigentümer und das Bankenpaket. Vorübergehende Verstaatlichung in Kauf nehmen.

Foto © APA/ Barbara Gindl

Der oberste Bankenvertreter Österreichs, Walter Rothensteiner, ist davon überzeugt, dass die Kärntner Hypo Group Alpe Adria gerettet wird. Eine konzertierte Aktion der Großbanken am Markt wie voriges Jahr bei der kleinen Constantia Privatbank schließt der Bundeskreditspartenobmann und RZB-Genraldirektor aus. Auch Raiffeisen ist nicht an der Hypo Alpe Adria interessiert, würde sich damit in Kroatien und Serbien ein zu großes Obligo (Klumpenrisiko) aufhalsen.

"Es gibt durchaus potente Eigentümer bei der Hypo und es gibt das staatliche Bankenpaket", sagte Rothensteiner am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz zur Neunmonatsbilanz. "Da wird man dazwischen eine Lösung finden". Voraussichtlich wieder in einer "längeren nächtlichen Veranstaltung".

Zur gestern von Finanzmarktaufsicht und Notenbank ventilierten Möglichkeit, Banken in Österreich via Gesetzesreform irgendwann einmal geordnet "abzuwickeln", also Pleite gehen zu lassen, sagte Rothensteiner in dem Pressegespräch lieber nichts. "Von mir als Spartensprecher werden Sie so was nie hören".

"Man kann eine vorübergehende Verstaatlichung auch in Kauf nehmen", sagte Rothensteiner. Siehe Kommunalkredit. "Das ist immer noch besser als eine Bankinsolvenz, die Wellen schlägt." Ob eine Bank um jeden Preis vom Staat aufgefangen und am Leben erhalten werden muss? Rothensteiner will das "von Fall zu Fall" bewertet wissen. Vor allem seien die Folgen für die Volkswirtschaft, die Kosten der Republik und die "Einstellung der Sparer" zu untersuchen. "Um jeden Preis nicht", räumte Rothensteiner ein. Kunden dürften aber nicht zu Schaden kommen.

Mit welchen staatlichen Mitteln der Hypo geholfen werden könnte, dazu äußerte sich Rothensteiner nicht. Er äußerte aber Verständnis, wenn der Finanzminister für sein Geld Zinsen haben wolle bzw. auf Rückzahlung besteht.

Quelle: APA

Werbung
Werbung


Milliarden-Poker

Die Hypo Group Alpe Adria hat nach massiven Wertbe-richtigungen in Osteuropa einen Kapitalbedarf von rund 1,5 Milliarden Euro. Jüngste Meldungen berichten sogar von angeblich 1,8 Milliarden, die bis zur Hauptversammlung am 10. Dezember aufgebracht werden müssen, damit die Bank überleben kann.

Die Eigentümer, die zahlen sollen, sind die BayernLB (67,1 Prozent), die Grawe (20,5 Prozent) und das Land Kärnten (12,4 Prozent). Bayern und Kärnten verlangen neue Staatshilfe vom Finanz-minister aus dem Bankenpaket.

Klagen sollen die Verantwortung für das Debakel klären: Die Kärntner SPÖ will, dass die Landesholding die Ex-Hypo-Manager Wolfgang Kulterer, Günther Striedinger und Thomas Morgl auf Schadenersatz klagt. Die Kärntner Landesregierung wiederum erwägt angeblich Amtshaftungsklagen gegen die Aufsichtsorgane des Bundes.

Grafik

Grafik © APA

Grafik vergrößernKärntens Finanzen: die EckdatenGrafik © APA

Audio

Antenne Dobernig: " Kein Geld vom Land"

Grafik

Grafik © APA

Grafik vergrößernBilanzsumme und Ergebnis seit 2004 Grafik © APA

Grafik

Grafik © KLZ

Grafik vergrößernTiefrote Zahlen für die HypoGrafik © KLZ

KLEINE.tv

Androsch und Van der Bellen zur Wirtschaftszukunft

Zum Auftakt der Wirtschaftskammer-Wahlen lud die Grüne Wirtschaft zur Po...Bewertet mit 5 Sternen

 

Opel

Foto: AP

General Motors ließ den Verkauf an Magna in letzter Minute platzen. Wie es nun weitergeht.



Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Elisbath Werthmann

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 

Alles zum Thema Finanzkrise

APA
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang