Krise hinterlässt im Job ihre Spuren
Österreichs Arbeiterinnen und Arbeiter blicken noch skeptischer als zuletzt in die Zukunft, während Angestellte und Beamte optimistischer werden.

Foto © Artmann Witte
Während im Frühjahr noch 61 Prozent der Arbeiter "sehr" bzw. "ziemlich" zuversichtlich waren, sind es nun nur mehr 51 Prozent. Bei den Angestellten ist hingegen der Optimismus um drei Prozentpunkte auf 66 Prozent gestiegen. Die öffentlich Bediensteten sind ebenfalls wieder zuversichtlicher, sie verzeichnen einen Zuwachs von 6 Prozent auf 61 Prozent.
Auch die persönlichen Jobaussichten bewerten Arbeiter deutlich pessimistischer als andere Gruppen. Nicht einmal mehr die Hälfte (49 Prozent) ist damit zufrieden. Bei den Angestellten ist der entsprechende Wert hingegen mit 63 Prozent stabil geblieben, geht aus dem am Freitag publizierten Arbeitsklimaindex der Arbeiterkammer hervor.
Doch nicht nur die Schere zwischen Arbeitern und Angestellten/Beamten ging weiter auf, sondern auch die regionalen Unterschiede nahmen zu. Insbesondere die Oberösterreicher und Salzburger leiden unter der Wirtschaftskrise. Rückläufig ist die Stimmung auch in Tirol und Vorarlberg, während im Osten die Laune noch stabil geblieben ist.













