Haftungsfonds auch für Kleine wird Realität
Wirtschaftskammer setzt sich durch: Neue Förderinstrumente werden auch Kleinstunternehmen durch die Krise helfen.
Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher begrüßte heute die Ankündigung von Finanzreferent Harald Dobernig, in einer wirtschaftlich schwierigen Situation durch das Land Kärnten Ausfallsbürgschaften und Haftungen in einem Ausmaß von 30 Millionen Euro zu übernehmen. Besonders würdigte Pacher den Umstand, dass in der von einer KWF-Tochtergesell-schaft bereits beschlossenen und auch abzuwickelnden Richtlinie die Kärntner Kleinstbetriebe berücksichtigt würden: "Ich bin froh, dass es gemeinsam gelungen ist, für die tausenden Kleinst- und Kleinunternehmer im Land ein deutliches Zeichen zu setzen, dass sie einen ganz wesentlichen Teil zur Wirtschaftsleistung und zum Wohlstand in Kärnten beitragen und daher auch ein Anrecht auf öffentliche Unterstützung haben!"
30 Millionen Euro. Ursprünglich war geplant, dass sich lediglich Betriebe mit mindestens fünf Mitarbeitern zur Sicherung ihrer Liquidität an den neuen Haftungsfonds wenden können. Nun können bereits Unternehmen mit drei Mitarbeitern und Ein-Personen-Unternehmen mit "eindeutigen Alleinstellungsmerkmalen" entsprechende Haftungen in Anspruch nehmen. Pacher: "Für heuer und das kommende Jahr stehen unseren Betrieben damit 30 Millionen Euro zur Verfügung, die helfen werden, die angespannte Liquiditätssituation zu bewältigen, bis die Auftragslage wieder stabiler wird.“
Wirtschaftskreislauf ankurbeln. An die Kärntner Banken appellierte Pacher, bei allem Verständnis für deren schwierige Lage, dafür zu sorgen, dass der Wirtschaftskreislauf wieder stärker in Gang komme: "Die Ausfallsbürgschaften und Haftungen des Landes erleichtern den Betrieben den Zugang zu Kapital und Krediten. Die Banken bitte ich, als Partner der Wirtschaft ihren Teil beizutragen, damit wir den gesamtwirtschaft-lichen Aufschwung schaffen."













