Über 26.000 Kärntner sind arbeitslos
Im Vergleich zum stieg die Arbeitslosigkeit um 30 Prozent. Am stärksten sind die Jungen betroffen: Niemand hat Kapazitäten für neue Mitarbeiter.
Wieder ist ein Monat abgerechnet, wieder steigen die Arbeitslosenzahlen: 26.201 Personen haben in Kärnten derzeit keine Arbeit. Damit gibt es 30 Prozent oder 6046 mehr Arbeitslose als noch vor einem Jahr.
Strenger Winter. "Sicher spielt hier der strenge Winter eine Rolle," sagt Franz Zewell vom Kärntner Arbeitsmarktservice (AMS). Aber natürlich zeigt die Wirtschaftsschwäche immer deutlicher - vor allem in der Bau- und der Elektrobranche, aber auch bei Hilfsberufen und bei Bürokräften.
Junge betroffen. Zwar hat es auch im Februar 1996, 1998 oder 1999 über 26.000 Arbeitslose gegeben. Diesmal aber trifft es vor allem die Jungen. Bei den Kärntnern bis 25 Jahren nahm die Arbeitslosigkeit um 47 Prozent zu - die Lehrstellensuchenden nicht mitgerechnet: Statistisch kämpfen hier derzeit 1,4 Personen um eine Stelle.
Gegenmaßnahmen. Zewell sagt: "Die Zahlen sind hoch, aber nicht so hoch, dass wir nicht mehr gegensteuern können." Das AMS tut dies mit Weiterbildung, Übungsfirmen, Eingliederungsbeihilfen und,und, und. Jobs kann man freilich auch dort nicht aus dem Ärmel schütteln.













