Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 17. September 2014 23:39 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Bulgarien steht am Abgrund Herta Stockbauer: "Die Lage war sehr ernst" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaftskrise Nächster Artikel Bulgarien steht am Abgrund Herta Stockbauer: "Die Lage war sehr ernst"
    Zuletzt aktualisiert: 01.01.2009 um 13:56 UhrKommentare

    US-Börsen mit schlechtestem Jahr seit 1931

    Fast überall erlebten die Börsen 2008 ein Schreckensjahr. Besonders hart hat es die US-amerikanische Börse getroffen. Die US-Börsen haben 2008 das schlimmste Jahr seit der Weltwirtschaftskrise 1931 erlebt.

    Der Kurs an den US-Börsen befand sich 2008 im Sturzflug.

    Foto © APDer Kurs an den US-Börsen befand sich 2008 im Sturzflug.

    Der weltweit bekannteste Leitindex Dow Jones erlitt einen Verlust von fast 34 Prozent. Der Anstieg von 1,25 Prozent auf 8776,39 Punkte am letzten Tag des Jahres fiel da nicht mehr ins Gewicht. "Das Beste an diesem Horrorjahr ist, dass es vorbei ist", sagte ein Händler am Mittwoch an der New Yorker Wall Street.

    Massive Verluste. Die Finanz- und Wirtschaftskrise sorgte für Verluste auf breiter Front. Nur zwei der 30 Dow-Aktien konnten nach dem Schreckensjahr 2008 eine positive Entwicklung vorweisen: Wal-Mart und McDonald's. Das Papier des weltgrößten Einzelhändlers stieg im Vergleich zum Schlusskurs 2007 um 16,6 Prozent, die Aktie der Fast-Food-Kette rückte um 4,52 Prozent vor. Am härtesten traf es im Dow den Autohersteller General Motors. Die Aktie der im Dezember nur knapp vor einer Insolvenz geretteten Opel-Mutter brach binnen eines Jahres um gut 87 Prozent auf gerade noch 3,20 Dollar ein. Auch zu Silvester war der Autobauer der größte Verlierer im Dow Jones mit einem Minus von 16 Prozent. Das Papier des Finanzriesen Citigroup verlor im vergangenen Jahr rund 77 Prozent an Wert.

    Negativrekord. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 2008 unter dem Strich mehr als 38 Prozent - ebenfalls ein Negativrekord seit der Großen Depression der 30er Jahre. Der Index der 1971 gegründeten Technologiebörse NASDAQ erlitt mit fast 41 Prozent den größten Verlust seiner Geschichte.

    Versöhnlicher Jahresausklang. Am letzten Börsentag 2008 gab es in New York allerdings einen versöhnlichen Jahresausklang. Die Kurse stiegen zu Silvester über praktisch alle Branchen hinweg deutlich. Das Handelsvolumen war dabei wie in den Vortagen gering. Der S&P-500-Index gewann um 1,42 Prozent auf 903,25 Punkte. Der NASDAQ-Index stieg um 1,70 Prozent auf 1577,03 Zähler. Zum Neujahrstag bleiben die US-Börsen so wie viele andere Märkte in aller Welt geschlossen.

    Gewinne erwartet. "Alle Hoffnung liegt nun auf 2009", sagte ein Börsianer auf dem Parkett. Viele Experten erwarten bei US-Aktien im neuen Jahr trotz der Rezession Gewinne - allerdings war dies auch für 2008 der Fall gewesen. Spektakuläre Banken-Crashs wie bei Lehman Brothers hatte für das vergangene Jahr praktisch keiner auf dem Zettel gehabt. An jenem 15. September erlitt der Dow Jones den heftigsten Tagesverlust seit den Terroranschlägen vom 11. September 2002. Die Schockwellen erfassten die ganze Welt.

    Dow Jones im Aufwind. Hoffnungsschimmer für manche Börsianer: Der Dow Jones legte seit seinem Jahrestief im November um mehr als 15 Prozent zu. Zu den prominentesten Optimisten zählt der legendäre US-Investor Warren Buffett. Noch inmitten der schwersten Turbulenzen riet er zum Kauf nach dem Motto: "Sei ängstlich, wenn andere gierig sind, und sei gierig, wenn andere ängstlich sind." Zumindest langfristig gehe diese Strategie auf, so der Multi-Milliardär.

    Schreckensjahr. Fast überall erlebten die Börsen 2008 ein Schreckensjahr: Der deutsche Leitindex DAX brach um 40,37 Prozent auf 4810,20 Zähler ein und hielt sich damit nur knapp über seinem Rekordminus von 44 Prozent im Jahr 2002. Der japanische Nikkei-Index erlebte sein bisher schlimmstes Jahr mit einem Minus von 42 Prozent.


    Fakten

    Finanzwerte trugen in den USA wie in den meisten internationalen Märkten mit Abstand die rote Laterne. Sie verloren rund 60 Prozent an Wert. Der Kurs des einst weltgrößten Versicherungsriesen American International Group (AIG) stürzte 2008 gar um 97 Prozent auf 1,57 Dollar ab - der Staat hatte den Konzern in letzter Minute vor dem Abgrund gerettet. Auch die weiteren Aussichten sind grau: Analysten erwarten für alle US-Banken zusammen im ersten Quartal den ersten Gesamtverlust seit 1990.

    Mehr Wirtschaftskrise

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Gericht hebt Verbot von Taxidienst vorerst auf

      Deutschland: Das Personenbeförderungsgesetz könnte dem Dienst Uber in ab...Noch nicht bewertet

       


      Kleine Zeitung Akademie

      Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

       

      Wirtschaft-Fotoserien

      ams nimmt neue Fertigungsstraße in Betrieb 

      ams nimmt neue Fertigungsstraße in Betrieb

       

      Lebe deinen Plan!



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!