Jeder Fünfte zittert um seinen Arbeitsplatz
Studie: Österreicher pessimistisch für 2009.

Foto © APADie Angst vor der Arbeitslosigkeit ist groß
Die Inflation, die unsichere Wirtschaftslage und die Finanzkrise wirken sich merklich auf die Stimmung der Österreicher aus, fand das Beratungsunternehmen Ernst & Young in einer Studie unter 500 Personen heraus. 87 Prozent meinen die Inflation zu spüren, 75 Prozent sehen sich von der Finanzkrise betroffen. "Das führt zu einem Abflauen des Konsums und damit zur Schwächung der Gesamtwirtschaft", sagt der Wirtschaftsexperte Konrad Toifl.
Auf Preis achten. Zwei von drei Verbrauchern achten laut der Studie stärker auf den Preis und auf Sonderangebote. 35 Prozent kaufen öfter bei Diskontern ein, jeder Fünfte legt mehr Geld zurück. Toifl folgert: "Gewinner sind vor allem Diskonter und Anbieter im Niedrigpreissegment." Auf der anderen Seite wollen aber 21 Prozent keinesfalls auf gelegentlichen Luxus verzichten.
Pessimismus. Der Blick der Österreicher in die nahe Zukunft ist pessimistisch. Fast jeder Fünfte fürchtet um seinen Arbeitsplatz, das gilt vor allem für Wien. Jeder Dritte meint außerdem, sein Lebensstandard habe sich in den letzten zehn Jahren verschlechtert. Ein Widerspruch zu den Wirtschaftsdaten, sagt Toifl. Die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren ist gesunken, die Wirtschaft florierte.
Finanzielle Situation. Nach den Aussichten für 2009 befragt, glauben 23 Prozent, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtern wird (2007 waren dies elf Prozent). Der Großteil - 56 Prozent - geht aber davon aus, dass es zu keiner Veränderung kommen wird.
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87 Prozent meinen die Inflation zu spüren, 75 Prozent sehen sich von der Finanzkrise betroffen.Zwei von drei Verbrauchern achten laut der Studie stärker auf den Preis und auf Sonderangebote.













